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10 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 10 / Huß bis Karkos
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20 Hydra

L> ist von Neuern zertheilt Worten kn L.voraus 6a<-r<n., Ir. criststells Dnm.

Hydra, 1) (a. Geogr.), Ort Inder afri-kanischen Landschaft Byzakene; 2s Eilandauf der Nordküste von Afrika, Earthagogegenüber; 8) kleiner Fluß in der Hellas«landschait Aetolien. 4) (n. Geogr.), Inselim ägäischen Meere, nordöstl. von Morea, sonstHydrea; QM. groß, felsig, ohne Fruchtbar-keit u. Wasser, hat 50,000 Ew., lauter Grie-chen , tndustriö« und lhätig, meist Schifferoder Schiffsbesitzer (halten über 400 Schiffezum Transport« der Wqaren auf dem Mkt-telmeere, ja bis nach Amerika) und Matro-sen, die früher den Kern der türkischenMarine ausmachten. H. ist seit 182k einerder Hauptsttze der griechischen Revolution,und seine Matrosen sind besonders Ursacheau der Ueberlegcnheit der Griechen zur Seezu Anfang des Kriegs (vgl. GriechischerFreiheitskampf). 5) Hauptstadt dieser In,sel, mit 40,OM Ew., schdn gebaut, mitSO Kirchen; hat Hafen, Börse, Waaren-magazine, mehrere Fabriken, höhere Un-terrichtsanstalt, Wohlhabenheit, durch Han-del errungen. 6) Grerzort zwischen Tunisund Algier; wird von einem eignen Volks-stamm bewohnt. (E u. ll>.)

Hydrabat (Geogr), 1) District inder Provinz Sind, des asiatischen ReichesDeludschistan;. ist auf 'einer großen Insel(vom Sind und Fuleli gebildet) gelegen.2) Hauptstadt desselben und der ganzenProvinz, Sitz des Befehlshabers; hat Fe-stung (mit Palast des Umirs, vielen Mo-scheen und Caserncn), 15.000 Ew., welcheTücher, Eisenwaaren (Flinten Säbel) fer-tigen und einigen Handel treiben- 8) Sov. w. Hyderabad. (^.)

tlg-ürävki n« (Zool), I) nach FabriciusGattung aus der Familie der Schwimmkä-fer, neuerlich vertheilt unter die Gattungentr^zrohia und Iiz-äroxorue; 2) s. Was-sermilbe.

Hydrachnkllen (!i)-ürLclin«II»o,Zool.), bei Latreille Familie der Arachni-den; begreift die Geschlechter 1>)-6r»clln,und ünrnoclrsri«; vgl. Wassermilbe.H^ssr»«n-l (Zool.), s. Feuchlkäfer.ü)-ärsßöAs (lat., v. gr., Med.),Mittel, welche krankhaft eingesammelkesWasser ausleeren, besonders harntreibendeMittel (s. d.).

K^ärSlA»« (Bot.), so v. w, klirre»s. Algen.

Hydrali« (a. Geogr.), kleiner Fluß inThrakien, der sich in der Nähe von By-zanz in den Propontis ergießt.

Hydrängea (K. L.), Pflanzengattungaus der natürl. Familie der Sarifrageen,zur 10. Kl. 2. Ordn. des Llnn. Syst, ge-hörig. Bekannteste Art: ii. lrorrensi»,Hortensia, aus Japan stammende, perrennirende Zierpflanze, mit großen, schriee,ballartigen, in Asterdo'de» stehenden, An-

Hydraulik

fangt grünlichen, dann rosenrothen Blu-men, die durch Versetzung der Pflanze ineisenhaltige Erde himmelblau werden; blühtvom Mai bis August. Sie ist in Europaerst seit Anfang dieses Jahrh. bekannt,wurde Anfangs theuer bezahlt, ist aber jetztals Topfpflanze sehr verbreitet und, ob-gleich geruchlos, beliebt; Ii. srborercens,Strauch. 8 Fuß hoch, in Virginier,, u. m. (§--.)

Hydranos (gr. Ant.), einer der nie-dcrn eleusimschen Priester, der die Einzu-weihenden reinigte.

Hydraötes (a. Geogr.). indischer Fluß,der in den Akestnes u. mit diesem (östlich) inden Indes fällt; jetzt Rauvee oder Ravi.

Hydrargilrt (Mineral.), 1) so v. w.Wavellit; 2) dichter H., so v. w. Tür-kis; 3) blä t t eriger H., so v. w. Diaspor.

II)-6 r» rA^r, (Zool.), nach LacepedeGattung aus der Familie der schmalköpsi«gen Bauchfloffer, der Gattung posciliauntergeordnet; hat 8 Strahlen in jederKiev.enhaut, an jeder Seite des Leibes ei-nen Silberstrcif. Art: l>. rwsmpiris(poscili, rvr-.), in Carolina; schnellt sichhoch in die Lust, '

ll)->IrsrA)-r»»i» (Med.), Mercurial-krankhert (s. d ). ^

II)-l1r-iA)-rurrr (H.-rrr, lat., V-gr., Mineral.), das Quecksilber (f. d.).

Hydrärthron (H)-<irsrrIirrrL,gr., Med.), Gelenkwafferfucht, s. unt. Ge-lenkkrankheiten und Wassersucht.

Hydra stiS (Ii. /..), Pflanzengattungaus der nat. Familie der Rarrunculeen undPolyandrie, Poiygynie des Sinn. Syst.Arten: 1>. csnsüenris, Ir. csrolinerrsi».

41)-Zi«ul » (Bläler, Zool.), bei La-treille diejenigen Wallfisch«, welche Spritz-löcher haben, so v. w. eigentliche Walisische,vgl. Cetaceen.

Hydrate (fr. H^ürsrss, Chem.),chemische Verbindungen des Wassers inanderem chemisch Wirksamen, besonders inMetalloryden (s. d.).

Hydraulik (II ^ ssr I i cs, v gr. vonu. -evX«; die Pfeife, alko cigenilich dieLehre von den Wafferorgcln, Phys. undTechnol ), jetzt Benennung der Miss nschaftvon der Bewegung des Wassers und an-derer tropfbarer Flüssigkeiten und vonder Anwendung dieser Bewegung auf ver-schiedene Maschinen. Die gemeine H.gründet diese Wissenschaft auf Erfahrung;die höhere H. gehört der Hydrodynamik(f. d.) an, erforscht mit Hülfe der höher»Mathematik die Gesetze, nach welchen dieBewegung des Wassers erfolgt. Es ge-hört in die H. die Lehre vom Drucke desWassers auf den Boden und die Seiten desGesäßes (s. Druck), in so fern die Bewe-gung des Wassers davon ausgeht, vomAuslaufen desselben aus Oeffnungen undRöhren, von dem Laufe des Wassers in

Kanä-