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10 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 10 / Huß bis Karkos
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den ungünstigsten Umständen auf ausgestopf,tcn Thierhäuten und einigen Triremen ineiner stürmischen Nacht über den Fluß undbesiegte die Indier, die von 4000 Reitern,30,000 Fußvolk, 300 Streitwagen und ZOOElephanten, 2000 Reiter u. 20,000M. Fuß-volk (auch 2SöhnedesPoros), alle Streit-wagen und Elephanten verloren. Porosward gefangen; Alexander aber gab ihnfrei und vergrößerte dessen Reich.

11/cls« (Jool.), s. Hyklee.

Hydärnis (Myth.), des Zeus undder Europa Tochter.

Hydatrden (Il^äatiäsr,v. gr.), 1) (Med.), kleine, dünnhäutige,mit einer lymphatischen Feuchtigkeit ge-füllte, gestielte und ketten» oder trauben-artig an einander hängende Blasen. Sicfinden sich häufig bei Zergliederungen, an in-neren Lheilen hängend, auch am Mutter-kuchen (s. d.). Molen (s. d.) gehen öftersin dieser Form lab. Neue Uneersuchungenhaben dargethan, daß sie die Hüllen eignerEingeweidethiere, der Blasenwürmer, sind.L) (Jool.), s. Blasenwürmer. (N.)

Il^äsliäocels (lat., v. gr., Med.),Wasserbruch (s. d.) mit Hydatiden.

ll^äariAsnil (Jool.), s. unt. Finne.Ik^äsklZerL, bei Lamarck Gattung ausder Familie der Blasenwürmer, und zwardiejenigen Arten der Blasenschwänze, derenKörper etwas breit gedrückt ist. Art: dieFinne (s. d.). Il^ci s ri s, 1) beiBlumcn-bach diejenigen Eingeweidewürmer, welcheeinen platten Leib, viertheiligen Mund und«ine Blase haben, darunter die Finne,Queefe u. a.; neuerdings unter c^sricsr-cus und voenurus getheilt; 2) bei La-marck diejenigen Arten von Blasenschwän-zen, die einen walzigen Körper haben. Art:kugeliger Blasenschwanz (c^sri-osrcu» toiruivollis), s. unter Blasenschwanz.

(Hydatrten, Petre-factenk.), Sternkorallen mit wellenförmi-ge» Strahlen.

Hydatoskopr! (v.gr.), Weissagekunstaus dem Wasser (vgl. Hygromanteia).

Ilz-äLtuI» (Zool-), so v. w. Ooenuru«.

Hy de, 1) (a. Geogr.), Stadt in derkleinasiatischen Landschaft Lykaonien, mit-ten zwischen Sümpfen, daher KannLoder Schilfstadt; sie lag im Nordwcsten vonNyffa; jetzt Nuscheer. 2) (n. Geogr.),Grafschaft des nordamerikanischen StaatesNord-Carolina, am Pamlicosund stoßend,vom großen Alligatorswamp und vom Pan-go bewässert; 1820 mit 4967 Ew., wor-unter 1726Sklaven. HauptortGermantown.

Hyde, 1) (Edward H., Earlof Clarendon), geb. 1608; warmehrmals Parlamentsmitglied und wurdevon Karl I. zum Kanzler der Schatzkam-mer und von Karl II. zum Großkan,lerernannt. Er fiel jedoch in Ungnade, weiler der englisch,n Kirche zu sehr anhing,

Hydc

wurde 1667 verbannt u. st. zu Rouen 1674.Man hat von ihm:. Olarsnäon's Skatskapers, coiriivsncinA iroir» 1621 60,3 Bd., Oxford 166786, Fol.; Ilisrorzrok tilg isbsltioii null civil wars inLn§1snä sroin 1541 60 , 3 Bde., ebd.1702 4, Fol-; franz. Haag 1704 S,6 Bde., 12. 2) (Anna), s. Anna 27).

3) (Thomas), geb. 1636 zu Bill-'ngsleyin Vorkshire; studirte mit Eifer morgen-ländische Sprachen, besonders das Persische.Er st. als Lehrer des Hebräischen u. Ara-bischen und Obcrbibliothekar (welchen Platzer jedoch niederlegte), Canonicus u. Doc-tor der Theologie zu Oxford 1703; schrieb:ladulse lonA. sc latic. stsliaruin 6xa-rnin ex obscrvations ^.lluAlr Leiulii,Oxford 1665 , 4.; 6ataIoAkis iinpr. lidr.dibl. Loälejanrs, ebd. 1674; (lurruorevanAslic» er sek» sposc. linAua ir>L-Isioa, ebd. 1677; Lpisrola äs niensuri»or ponäeriirus Liusnsium, in BernardsAbh. äs inens. stponä.; ^nnotatiuircu-las in krack. Lobevii äs lurcarumlitur^ia, pcrsArinatioiks sVlsccaika, cir-ourncisions, ebd. 1690; Icinora rnänäiseiet. ^br. ksrilsol Istina vsrsicns, 4.;äs luäis orisntslisius, ebd. 1694; Vs-ksruin keisaiurri et käs^oruin rsikAto-nis liistoria, ebd. 1700 , 4. (Hauptwerk).

4) (Lorenz), Graf von Rochestcr, Sohn

vonH. 1); wurde zu mehrern polit. Sendungengebraucht, erhielt 1663 die Schatzkammer,1684 die Würde eines Vicekönigs von Ir-land, wurde nach Jakobs 11. Lhronbesiei-gung Großschatzmeister und Ritter vom Ho-senbandorden, war einer der ersten Anhän-ger des Königs Wilhelm von Oranien, derihn zum geh. Rarh und Lordlieutenant vonIrland ernannte, verlor aber diese Stellen1702 wieder und st. 1711. 5) (H. de

Neuville, Graf Paul), geb. zu Charitesur Loire, wo sein Vater, ein gebornerEngländer, eine große KnopfmaNusactur er-richtet hatte, begab sich Anfangs der Revo-lution nach Paris,, ward aber erst, 17(17«als zu der Partei Clichy gehörig, bekannt,indem er sich alle Mühe gab, alle frei-sinnigen Institutionen dem Volke verhaßtzu machen, um dadurch die Bourbons wie,der auf den Thron zu heben. Anfangs warer ziemlich unbemerkt, allein als er 1799Verständnisse mit den Insurgenten in derVendee, mit Georges u. A. anknüpfte, sichsogar dem ersten Consul persönlich dar-stcllte, um ihm vorzuschlagen, seine Machtzu benutzen, die Bourbons wieder auf denThron zu setzen, und endlich zu Pari» einegeheime bourbouische Gegenpolizei errichtete,die, um eine günstige Gelegenheit zu er-spähen, einen geschickten Streich zu fuhren,alle Maßregeln der Regierung ausipionirte,zog er die Aufmerksamkeit der Regierungauf sich und schon war 1800 der Verhafts-