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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
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610 Cafasifliege

ernannt. Hier nahm er den Gcschlechtsna,men se'nes Oheims, des Cardinal Borghese,an. C. erhielt von dem Papst viele Gunst-bezeugungen, haute die Billa Borghese undst. in der ersten Hä:fte des 17. Jahrh.

Cafasi-fltcgc (Zool.), kleine, demAuge kaum sichtbare, schmerzhaft stechendeu. dadurch Entzündung erregende Fliege imwärmern Amerika; sie kann nur durch nasseSchleier von Musselin abqchalten werden.

Cafeo Meter, s. Kaffeemcffer.

Caferoniänum (a. Geogr.), etru» i-sche Stadt, östlich von Luna.

Oasstier (fr.), Kaffceschenk, Kaffee-wirth, Kaffeesieder. Oskerisro (fr.),Kaffeekanne.

Caffa (Geogr.), s. Feokosia.

Caffa (Waarenk.), 1) das gröbste un-ter den faqonnirten Zeugarten, auf derrechten Seite glatt; der hervor'prin-gende Flor auf diesem glatten Grundebringt die Blumen hervor. Das Meistevon diesen Zeugen liefern Frankfurt a. M-,Hanau, Offcnbach, Gera, Eisenach, Ber-lin rc. L) eine auf Kattunart in meh-reren Farben und Mustern gemalte Gat-tung ostindischer Tücher von ungleicherLänge, die von Bengalen zum Handelkommen.

Caffa (Melchior), geschickter Bildhaueru. trefflicher Zeichner, geb. zu Mallha1631;daher er auch der Maltheser heißt; st. zuMlleneuve 1637.

Oaskarst, s. Oakarst.

CaffarTlli (Geogr.), Insel de! Neu-Holland in Australien.

Caffarklli, 1) (Gadtano M aj o-rano), ein der. Soprayist und Eastrat,geb. zu Neapel 1707; wo sein Vater einLandmann war. Wegen seiner vortrefflichenStimme kam er zu einem Musiker der Ka-thedralkirche zu Bari, der ihn später nachNeapel zu Porpora schickte. Er entzückteEngland, Italien, Teutfchland und Frank-reich durch seinen Gesang. Von seinembedeutenden Vermögen, das er sich erwor-ben, kaufte er sich die Herrschaft SantoDorato und nahm den Titel Duca an. Beiseinem Tode 1733 lnnterließ er einem Ver-wandten 12,000 Ducaten jährlicher Ein-künfte u. jene Herrschaft. 2) (du Fa lga,Louis Marie Joseph Maximilian),geb. 1758; beschäftigte sich vor der Revo-lution mit den Wissenschaften; beim Aus-bruch der Revolution nahm er Kriegsdiensteund stieg bei der Rheinarmee zum Ge-neral. Weil er die Hinrichtung Lud-wigs XVI. mißbilligte, ward er abge-setzt und 14 Monate lang eingekcrkcrt, er-hielt dann seine Freiheit wieder uNd blieb17SS vor Saint Jean d'Acre als Divisions-general. 3) (AuguL), Generallieutenant,geb. 1766; diente Anfangs unter dem sar-dinischen, später unter dem sranz. Heere.

Cagayan

Vom Jabr 1805 — io war er Krlegsmini»ster in Italien, ging dann als Divisionärder Italien. Truppen nach Spanien; wäh-rend der 100 Lage ernannte ihn Napoleonzum Chef der ersten Militärdivision, undseit dieser Zeit lebt er von seiner Pension.4) s. Cakarelli. (Le.)

Caffäro, geb. zu Genua im Anfangdes 12. Jahrh.; schrieb auf Befehl seinerRegierung eine Geschichte seines Vaterlan-des mit seltner Treue; sie geht vom Jahr1106—63, in welchem Jahr er, 86 Jahralt, st. Sie befindet sich in Lluratori,koriplar. rer. it»I. lom VI.

6 alias Zs Lois (ft-, Waarenk.),eine sehr geringe Art Zeuge. Sie werdenum Lille verfertigt. Vgl. Caffa.

Caffe (Daniel), geb. 1755 in Küstrin;gerieth durch den frühzeitigen Tod seine»Vaters in dürftige Umstände, kam zu einemZimmermaler in die Lehre, ward Schrei-ber und Bedienter und später aus eignemAntriebe Porträtmaler; 32 Jahr alt be-suchte er die Malcrakademie zu Dresdenu. erwarb sich in derselben bedeutende Ge-schicklichkeit im Porträtmaler, u. Pastell. Erließ sich in Leipzig nieder; st. dort 1815.

Oasfetisr, s. Oakener.

Caffets, s. Cagots.

Caffidri, 1) (Philipp), Bildhauer,geb. zu Rom 1634; ward vom CardinalMazaiin 1660 nach Frankreich berufen undst. 1716 zu Paris. 2) (Jacques), Bild-hauer, Sohn des Vor., geb. zu Paris 1678;st. 1755; mehrere Büsten in Bronze hin-terlaffcnd. 3) (Jean JacqueS), de»Vor. Sohn, geb. 1723; ebenfalls Bild.Hauer; st. 1792 als Professor der königl.Maler- und Bildhauerakademie.

Caffi», s. Cafiz.

Caffrssi (Hdlgsw.), in Sicilien einGemäß für flüssige Dinge, 4Z7—570 par.Kubikzoll haltend.

Caffots, s. Cagots.

Lai fil k s (fr., Artill.), altes, unbrauch-bares Gußeisen von zersprungenen Kugeln,Bomben, das wieder umgegoffen werden muß.

Cagäda (Geogr.), Eiland in West-Indien auf der Nordostküste der span. In-sel Puerto Rico.

Cagästrum, ein von Lheophr. Para,celsus (s. d.) gebildeter Wort, Abfall oderVcrderbniß der ersten erschaffenen Materie(Jliästrvm, s. d.); hiernach auchXnim»,vita oaA» 8tricL, verdorbene Seele,gestörtes Leven.

Cagäyan (Cagäyon, Caguayan,Cagnan, Geogr.), Provinz nördlich aufder Insel Manila, spanischen Antheils, ge-birgig, mit dem Flusse Tajo, meist nur anden Küsten bewohnbar. Bewohnt von denCagayäncrn, christlichen Glaubens, eig-nen Dialekts; nähren sich durch' Reißbau