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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
Entstehung
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Casia

Luft war, oder weil sie blauäugig gedachtwurde rc.

Casia (o. NoL. 7,'r.), Pflanzengattung,die sich im natürl. Pflanzensystem an An-thropodium (s. d.) anreiht, mit 5 daruntergestellten neuholländischen Arten.

Lsssi» 8)'1vs (a. Geogr.), die wal-digen Anhöhen zwischen der heutigen Lippeund Vstel, „wovon der Häsel- u. Dämme-wald noch Überreste sind.

Cäsidius (St.), Sohn des heil. Ru-sinus, Bischof der Marser; st. den Marty-rertod mit vielen andern unter der Verfol-gung des Marimus zu Transaqua in Mor-sten. Tag d. ZI. August.

Laesiui (lat), «igentl. hicbweise; da-her: eassiiri stlosrs (Rhet.), in kur-zen Gliedern, nicht periodisch (ineindrariiri)sprechen; hiervon: oaosa orSrio» einesolche Schreibart.

Lsi-sio (Zool.), s. Cesio.

L a SS i oIN örus (Zool.), Fischgattungaus der Familie der Schmalsische; steht beiandern unter Assrerorrsus oder acan-tiiinion.

Lsvsins (lat., bot. Nomencl.), blaß-blau, auch wohl graulich grün von Farbe.

Cäsius, 1) (T-), Rechtsgelehrtcr zuCicero's Zeit, des Servius Sulpicius Ru-fus Schüler. 2) Schlechter Dichter zu Ca-tulls Zeit. Z) C. Bassus, s. Bassus.4) C. Cordus, s. unter Ancharius Z).

Laos. iVlaj., Abkürzung für Laesa-rsa iVIsjerras,

Cäso (d. h. aus dem Uterus Geschnktt-ner, gleichbedeutend mit Cäsar), rdm.Vor-name, z. B. der Fabischen, der Quincti-schen Familie (s. d.).

Cäsönia (röm. Gesch.), des Kaisers Ca-ligula schwelgerische, buhlerische dritte Ge-malin, seit 33 n. Chr. Weder schön nochjung und Mutter dreier Kinder aus ihrerersten Ehe verstand sie doch den Kaiser inihren Fesseln zu erhalten. Nach Ermor-dung ihres Gemahls ward sie 41, nebst ih-rer Tochter Drusilla, von Lupus gelödtet,dem sie standhaft den Hals darbot.

Cä so ni u s Mär im us (röm. Gesch.),«in Consularis; ward, nach der entdecktenVerschwörung des Piso, wegen seiner Freund-schaft mit dem Seneca, von Nero aus Ita-lien verwiesen.

6asSxir»sus(bot. Nomencl.), s. Lss-

^irosus.

6 L 8 3. (lat.), Abbreviatur für L-o-saros.

Cästus (CestuS, lat., gr.

gr. u. röm. Ant.), angebl.vonAmykos (s. d. 1) erfundener, starker, le-derner, mit Blei oder Eisen beschwerter, knGestalt eines Handschuhs sich um die Handund den Unterarm schlingender Riemen, wo-mit die Faustkämpfer (xuAilss, s. d.),meist nackt, bisweilen an beiden Armen ta-

Encyclopäd. Wörterbuch. Vierter Band.

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mit bewaffnet, kämpften. Die Amphotis(s. d.2) verwahrte den Kopf der Kämpfer;dennoch war Herausschlagen des Gehirnsnichts Seltnes. Als berühmte Cästuskäm-pfer nennt das Alterthum besonder- denAmykos und Eryx (s. d. b.).

Cäsülia (c. 7t->-rS.), Pflanzengattungaus der nat. Familie der Zusammengesetzten,Ordn. der Eupatorinen, ohne Haarkrone,der I. Ordn, u. Syckgenesie dcs Linn, Syst. ;einzige anerkannte Art: v. axillaris, inOst-Indien.

Eäsür, 1)(Rythm.); a) überhaupt einePause nach einem Wortschluffe, in so ferndarauf eine neuer Wortschluß folgt. Da-her hat eigentlich jeder Vers so viel Cäsu-ren, als er Wortfüße hat. Es gehört aberzur Schönheit und Mannichfaltigkeit desVerses, daß die Wörter durch die Versfüßezerschnitten werden und also die Wortfüßeund die Versfüße nicht einerlei sind, z. B.der nach Wortfäßen cingetheilte HexameterLina § salus f victis I niillani § «psrars §saliirsm» erscheint nach Versfüßen einge-theilt, so: Lna sa^lus vio f ris uni flam sxs f Isis sa s lutem ; hier sind soviel Cäsuren als Wörter, b) Im enger»Sinn die Zerschneidung der Wörter durchdas Versmaß, welche durch den Wohllautan einer bestimmten Stelle des Verses be-dingt ist, z. B. in zehnsylbigen Versen nachder 4. Sylbe, in zwölfsylbigen nach der6. Der Cäsur geht eine Arsis vorher undfolgt eine ThestS. L) (Musik), Ab-schnitt oder kurzer Ruhepunkt einer musika-lischen Periode von einigen Takten; siewird nicht durch ein eigne- Zeichen ange-deutet. sondern soll voll empfunden sein.

Läeteris xsiibus (lat.), wenn al-les Übrige gleich ist, d. h. unter gleichenUmständen.

Cätobrir (a. Geogr.), Stadt kn Lu-sitania im Lande der Turduler < . ent-weder da- heutige Cecimbra oder Setuval.Nach d'Anville lag sie über dem xrornon-toriuir» sacruiri auf der Küste, im Nor-den von Salacka.

Cafaggiulo (Geogr.), feste- Schloßin der Provinz des Großherzoglhums Tos-cana; ist Stammhaus der Familie Medicis.

Lalaist (Lsüarst, fr., Waarenk.),verschiedene Sorten Zeuge, bei denen dieKette aus Seide oder Floretgarn und derEinschlag aus Garn ober Zwirn, oder dieKette und der Einschlag aus Leinen oderWolle besteht; letztere werden Lakkarstäs vills^e genannt. Die böhmischenCaffards sind von Wolle oder Kameelhaar.

Lakarsterie (fr.), Heuchelei, Falsch-heit, Scheinheiligkeit.

Cafarklli (Scipio), Schwestersohndes Papstes Pauls V-, geb. zu Ende des16. Iahrh.; trat in dn geistlichen Standeund ward von seinem Oheim zum CardinalQ q er-