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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
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keit, Baufälligkekt, etwas Verfallenes,Unbrauchbares, Vernachlässigtes; 2) ein wü-stes, unangebautes Grundstück, von welchemdie darauf. haftenden öffentlichen Abgabennicht entrichtet werden, und die meist ihrenUrsprung von Pest- und Krkegszeitcn, auchWasser-, Brand - und Viehschäden haben;8) (r.iedcrfällige Güter, bona caäuc»),solche unbewegliche Grundstücke, welche demLehnherrn wegen Felonie, Erblosigkeit an-heimfallen, die im Mittelalter oso»er»e,u. wenn das Grundstück wegen Felonie ver-fiel, dausitss genannt wurden; 4) C.eines Capitals oder eines Außenstandes,Las Verlorengehen desselben aus Zahlungs-unvermögenheit des Schuldners oder ausUnvermögen dcS Gläubiger«, denselben zurschuldigen Zahlung bei Verweigerung der-selben anzuhallen.

6achIIcum (lat ), so v. w. Baulebung(s. d.). 6. »usxicluwi, auxilriuiu

(r. Änt.), s. XuAiiriuni. 6. tsuiluin(Rechtsw.), dasjenige Lehen, welches einLehnsherr seinem Vasallen, der Verbrechenhalber, die Felonie und Verwirkung desLehnes nach sich ziehen, verurtheilt wordenist, entzieht und wieder an sich bringt. 6.leKZtuni, s. Legat.

6 » ckNen s (lat.), 1)eigentl. hinfällig; 2)verfallen; (bot. Nomencl.), hinfällig, vonPflanzentheilen, die früher abfallen als an-dere, mit denen sie Vorkommen; in diesem Sin-ne von einem Ringe an Pilzen (»nm-li-sc.), der vor Entwickelung des Pilzes ab-fällt, von Deckblättern (1>i»ore»e c»-äucro), die vor den Blättern abfallen,vom Kelch (o»11x caäueu»), der früheralS die Blumenkrone abfällt, von Blät-tern (toll» c»änc»), die schon im Som-mer abfallen, von einer Hülle (liivolu-crurn caiiuouiri), an Doldengewächsen,die vor Entwickelung der Blumen abfallen,eben so von Spreublättchen und Haarkro-nen (xalea caciuca, Kappus cacku-c»s), von einer Blumen'cheide (sxarlracaäuca), an mehreren Zwiebelgewächsen,von Afterblättern (srip^rlss c»<1nc»s),die vor den Blättern abfallen, von einemWulste an Pilzen (volva cu-luc»), dervor dem Hute abfällt. (7>i.)

6 Läncus rnorlru» (Med.), die Fall-sucht, Epilepsie (s. d.).

Cadük (v. lat-), 1) hinfällig, gebrech-lich; 2) verfallen; 3) baufällig; 4) un-gültig, nichtig; 5) zu Grunde gerichtet.Caduke Schocke, s. unter Schock.

Cadürci (a. Geogr.), ein gallsscherBvlksstamm in 62111 » »guitaui», die imnachmaligen Querci wohnten und zu-sars Zeiten mit den Armorikern in Fehdelebten; ihre Hauptstadt Cadürcum hießfrüher Divona, wahrscheinlich ein Name,den die Römer übersetzt hakten; ). Cahors.

6»cku» (lat., gr. An-

Lseciliu eastrs

tiquit.), ein, meist irdnes, d Metreta( 12 Chus 72 Sertarii 8842Drachmen, bei den Römern 24 Sexta-rii SO röm. Pfund) hallende« Gefäßvon kegelförmiger Gestalt, zur Aufbewah-rung theils flüssiger Sachen, besonders desWeines, theils deS ObstcS, der Hülscn-früchte, des Honigs, theils der Gebeine u.Asche eines Verstorbenen; im letzten Fallewohl anders gestaltet. (3--?,.)

Eadvan, einer der ältesten Heiden-bekehrer in Britannien, zuletzt Abt vonEnhly oder Bardsey.

Cad walläder, s. Cadovalladrus.

Cädwan, britannischer König von 613an; gerieth mit dem sächsischen FürstenEthelfried von Nordhumberland in einenStreit, der aber beigelegt ward; st. 635.

6»so» ckls siners (Rechtsw.), aufCredit nehmen, borgen. 6. cklos (6.r es rin,» >i 1»), Zeugnisse, die Jemandfür einen Abwesenden ausstellt, dessen Le-ben und Wandel ihm mcht bekannt ist.

Cäcäl(6»ec»11s, Anat.), auf denBlinddarm (vaeciim) Bezug habend, so:6 » sc »Is » »rrerlas, 6»ec»11sveiia, die demselben bestimmten Blutgefäße.

6ii«c1»s (lat., gr. x«,x/«e), Ost-,Nord-Ostwind (s. d.).

Cäcil (Geogr.), s. Cecil.

Cäcilia, 1) (Caja), der von derTanaquil (s. d.), der Gemahlin des Tar-quiniuS Priscus, in Nom angenommeneName. 2) Die übelberüchtigte Mutter desLuculluS. 3) (Mete Na), Tochter desCäcilius Metcllus Numidicus, Gemahlindes Sylla; entkam glücklich mit ihren Kin-dern der Wuth des Marius, lebte sehrausschweifend, weshalb sich endlich Sylla,kurz vor ihrem Ende (80 v. Chr ) von ihrschied, ihr aber doch ein prächtiges Leichen-begängniß halten ließ. 4) (St.), eine vor-nehme Römerin im 3. Jahrh.; bewahrteihre Keuschheit gegen den ihr wider Willenvermählten Valerianus, und bekehrte ihnund seinen Bruder Tiburtius zum Ehri-stenthum. Die beiden Brüder wurden des-halb hingerichtet, C. aber, nach mißglück-ten Versuchen, sie im heißen Bade zu er-sticken u. zu enthaupten, st. erstden s. Tag.Sic wird als Patronin der Musik verehrt,man weiß eigentlich nicht warum, auch dieErfindung der Orgel schreibt man ihr zu.Ihr zu Ehren wurden sonst in den Kli-stern große Musikfeste gefeiert (Cäci lien-feste). Tag der 22. November. 5) AusAfrika, Märtyrerin unter Diocletian'; st.am Hungertode nebst vielen Andern. Tagder 1). Februar. 6) Verschiedene andereHeilige.

6200 - 11 » (Zool.), s. Runzelschlange.

6 »ec-Il 2 c»str»( Cäciliana, a.Geogr.), lusitanischer Ort zwischen Ceto-briga u. Salacia, S Stunden südöstl. von

Alcan-