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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
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588
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Z88 Cabes Cablnet

Cabcs (Geogr.), Stabt am Mittel,meere im südlichen Thcrle von Tunis; hatgegen 30.000 Ew. Die benachbarte Mee-rcsgcgend heißt Golf von Ca des.

6nl, ösa (span., Waarcnk.), eine Artspanischer Wolle aus Estremadura.

Eabessa (Cabeza, Waarcnk.), eineseine Sorte bengalischer Seide, von wel-cher esti-ibossa äo IVlonieu. ordinäreSorten gibt. Sie ist 15 bis 20 Procentbesser als die Bariga, wird aber häufigmit selbiger vermischt.

Cabcsskra de Bacola (Geogr.), s.Bacolor.

Lübesran (fr., Maschinw.), eine miteiner leichten Hätte überbauete Erdwinde;woran an Flüssen und am Meere Schiffeanlangcn.

Cäbestan (Eabestaing, Wilhelm von),Troubadour des 13. Jahrh., aus der Graf-schaft Roussillon oder der Provence gebür-tig; trat in die Dienste des Grafen Rai-mund, der ihn zum Stallmeister seinerGemahlin, Margarethe, ernannte. IhreReize begeisterten ihn zu zärtlichen Ge-dichten; hierüber ausgebracht ließ ihn ihrGemahl ermorden, ihm das Herz ausreißen u.gab cs seiner Gemahlin zu essen. Marga-rethe rief, als sie es erfuhr, aus: weilich so edles Fleisch gegessen, begehre ichnun kein anderes mehr." Raimund vonWuth übermannt, zog de» Degen; Mar-garethe sieh unh stürzte sich vom Balkon.Man hat von Cabestan noch 7 Gedichte.

Cabcs klirre (Ggr.), 1) Stadt ».Kirch-spiel auf der sranz. Insel Guadaloupe, aufder Ostküste, 1788 mir 4433 Ew., wovon4147 Sklaven; 2) so v. w. hohes Land,auf einigen westindischen Inseln die denNW.-Stürmenausgesetzte, meist durch hoheKüste geschützte Seite; im Gegensatz vonBassetcrre.

Cabdu6 (Nikol.,), Jesuit, ged. 1585zu Ferrara; war e'nc Acic lang Professorder theologischen Moral u. der Mathematikzu Parma; st. zu Genua, wohin er alsLehrer der Mardema-ik geschickt wordenwar, 1650; hinkerließ Pliiioseipüin exps-rineentiilis, 4 Theile. No»; 1646, Fol.;?1eilc>8e>pfiin nwAnerica, Ferrara, m. K.(auch Köln), 1620. Fol.

Cabeza, f. Cabessa.

Cabeza de Vaca (Alvar Nunez),Statthalter von Paraguay; unternahm 153!)aus königlichen Befehl eine Entdeckungsreiselängs des Plarastro,ns unterwarf sich 1541die Länder der Guarinis, und gab ihnen»ach seinem Vater nnd Großvater den Na-men der Provinz Vera. Seine Bedrückun-gen erregten jedoch eüien Auistand unterden Einwohnern der Sradr Asjomption, erward »ach Spanien geschickt und nach ge-machtem Prozeß nach Afrika verbannt. Erbinterließ bla»tiagio^ sto ^Vivsr HnnoriCadoLL tlo Vavii, begleitet von einer

Schrift seines Secretärs: Sommein arios>Io ^Ivar deiner, ^clelantanelo ^ Aobvr-»aäor üv In rnovincin üel Hio cko I»rlat», Valladolid 1555, 4.

Cabezalero (Joh. Martin), geb. zuAlmaden im Königreich Cordova; st. z«Madrid 1773; malte mehrere Gemälde ausder heiligen Geschichte.

Cabezas (las, Geogr ), Inseln imKanal von Bahama (Norch-Amertku).

Cabczo (Geogr.), 1) (C. de Buey),Villa in der Provinz Estremadura (Spa-nien);, hat 5300 Ew. u. starke Tuchweberei.2) (de Maria), Bergspitze von 5882( 6861 ) Fnß auf der Sierra de Alcaraz inSpanien.

Cabgiak, s. Kiptschak.

Ca bi (Gago, Geogr.), 1) Reich in Mit-tel-Afrika, abhängig vom Sultan zu Bur-nu; 2) Hauptstadt am Niger.

Cab,ai (Zool), so v. w. Capybara.

Cabidärius, s. Caoator-

Cäbidos, s. Covado.

Ladillanx, s. 6ob>el^snse8.

CabilletS (fr., Rakellenm.), 2 kurzeLineals, das eine von Eisen, das anderevon Holz, welche man über einander in dieRakette steckt, um die Schenkel derselbenauszubreiten.

Cabillönum (Caballinum, Caballo-bunum, Ca^illio, Cabyllinum, a.Geogr),Stadt i» 6a1Iia Iu^<1u>il!N8is, im Landeder Äducr. Sie tag am Aras, der bishieher Schiffe trug- war daher der Sitzeines röm. Marincpräkects, da die Kai-ser auf dem Aras eine FlokiUe unterhielten, u.hakte viel ausgebreitete Handlung; das heu-tige Chalons für Saonc; noch steht mandaselbst röm. Alterthümer, z. B. Ruineneines Amphitheaters.

CabillSts (fr., Schiffsw.), 1) kleineHölzer «der Knebel, welche an verschiedeneSeile gebunden werden, um sic damit aneinem bestimmten Orte zu befestigen; 2) i»ean den Eselshauptcrn befindlichen hölzernenNägel, welche mittelst eines Seils die Top-penants der Marsrahe halten.

Cablnde (Geogr ), s. Cabende.

Cabin? t (ir.), I) (Bank.), gewöhnlich einnicht über 140 bis 150 Quadratfuß enthal-tendes Behälrniß neben einem größeren Zim-mer oder Saal, theils um durch dasselbeunbemerkt zu den Corridors , oder auch ver-mittelst einer kleinen Treppe (ere-ilier üö-rokö) kn ein anderes Geschoß zu gelangen,tbeils neben einem Gesellschaftszimmer alsBuffet oder Spiclgemach. Oft wird einCabtnct angebracht zur Toilette, Gardero-be, als Bade-, Lese-, Schl-ckcabinet u. s. w.

2) bei Palästen statt Wohnzimmer, zumUnterschied von Audienz- und Vorzimmer,jenes ist alsdann oft zugleich Schlafzimmer;

3) Versammlungsort der höher» Staats-beamten ; 4) daher das Collegium, welches