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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
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ViirguS

8s evivtionifln» lib. 8s 8nosin» rsi»,wurden, ihrer Schätzbarkeit wegen, öftersaufgelegt unter dem Titel: B.sämmtl. juri-stische Werke, Brüssel 1674, 1700; fernerschrieb er: Hisroris helgios si, sn-no 1558 s8 ». 1567, Ingolstadt 1629, 4.und 1633, 8., Halle 1708, 4.; Hisrorishsvsrics »ivs I.ii8ovicir» IV. impv-rsror, so sju» vits er re» Aesrss, sk»snno 1313 s<1 ». 1347, Jngolst. 1636,4.;Lxorcicarions» rlrerorisss VII-, Löwen16l5; koömsls, Antw. 1625, 4., u. M.;st. 1646.

Burgus (a. Geogr.), Ortschaft aufeinem Hügel unweit der Dordonia in^hnitsnis ssouiiils; das heutige Bourg.

Burg-verließ, ein GefLngniß, wel-ches sich meist im Hauptthurme der altenBurgen befand. Oft unter der Erde an-gebracht hatte es das Schreckliche einesnaßkalten und finstern Aufenthalts.

Burg-vogt, 1) so v. w Burggraf;2) ein Unterbedienter des Burggrafen, derdie Gerichts- und Polizeisachen zu besorgenhatte; 3) an einigen Orken der Haushofmei-ster sürstl. Refidenzschlisser.

Burg-vogtei, der Gerichtssprengel«ines Burggerichts.

Burgwald (Geogr.), großer Waldzwischen Marburg und Frankenberg in derProvinz Ober-Hessen (Kurhessen).

Burg-warte, ursprünglich ein befestig-tes Schloß, bas mit einer Warte, d. i. ei-nem Wachtplatze zur Beobachtung der Feinde,vorzüglich der Slaven, versehen war.Nachher bekam zugleich das Dorf oder dieStadt, wobei eine Burgwarte angelegtwar, diesen Namen, zuletzt selbst die ganzeGegend oder die Güter, die zur Burg ge-hörten. Im I. 961 findet man die erstenSpuren von B.; seit dem 12. Jahrh.schweigt die Geschichte von ihnen, da dieSlaven unterjocht worden waren. (77V,.)

Bürgwedel (Geogr.), Amtsvogteiin der Provinz Lüneburg (Königr. Hanno-ver); hat 4900 Ew. Der Sitz derselbenist in Groß-Burgwedel, mit 850 Ew.,welche Garn spinnen und Federvieh ziehen.

Burg-zucht, 1) die Minnszucht, dieunter der Mannschaft einer Burg gehaltenward; 2) (veraltet), so v. w. Bürgerschaft.

Bürhampur (Geogr.), Handelsstadtim Lande der Marotten (Border-Jndien);hat festes Schloß.

Burhave (Geogr.), 1) Amt im Her-zog th. Oldenburg; hat 4L00 Ew. 2) Markt-flecken mit 1300 Ew., Amtsfitz.

Lnrlilnic, (Zool.), s. Flachschnabel.

Buri (Friedrich Karl von), geb. zuScharnbeck bei Lüneburg 1702; ward 1736Hof-, Regierungs- u. Consistorialrath zuBirnstein; 1744 Kanzleidirectvr, nahmspäter seine Entlassung und st. als Gehei-

Bursgny 547

merratb in Darmstadt 1767, bes. berühmtdurch Erläuterung des in Teutschland übli-chen Lehnrechts, Gießen 1788.

Bu rillna (Geogr.), so v. w.Burrkan».

Burias (Geogr.), Insel von 19 QM.aus den innern Philippinischen Inseln(Assen); mit Filsen umgeben, seit 1776bewohnt v. Jllanern, Seeräuberek treibend.

Buriciäna (a. Geogr.), s. Biriciana.

Buridan (Zoh.), aus Bcthunc, Leh-rer der Theologie und Philosophie zu Pa-ris in der Mitte des 14. Jahrh. (lebtenoch 1358); galt für seine Zeit für einender besten Verthcidiger des Nonli'nalismus(s. d.), machte sich durch seine Regeln zurFindung des Mittelbegriffs und seine Un-tersuchungen über den Willen, wobei er sichbes. dem Determinismus (s. d.) näherte, be-rühmt. Der Esel deS Buridan ist indieser Hinficht zum Svrichwort geworden,indem er den Satz aufstellte: ein Esel, dergleich hungrig und durstig wäre, würde,zwischen einen Haufen Hafer und einGefäß mit Wasser gestellt, unbeweglich ste-hen bleiben und zugleich vor Hunger undDurst sterben. Bon seinen Schriften finderhalten: i)uss»tic>iie» in X lidr. etluo.Xristor., Paris 1489, 1518, Fol,, Oxf.1637, 4.; ^rrsesr. in politio. ^ri»t.» Par.1500, Fol. < Oxf. 1640 , 4.; l)ll»e»t. sur>.VIII iiftr. plr^». ^rist., Paris 1516;Onsert. in 4risc. ivetspli., das. 1518 4Oornpenckinnr io§., Rom 1499, Fol. 4Luniinul» 8a äislsotics, Paris 1487,Fol. (/>-'.)

Durk ? na (S.), geb. zu Cornwall (Engl.),von vornehmen adeligen Irländern; zeich-nete sich durch frommes Leben aus. Siewird in England und Irland verehrt, unddas nach ihr benannte englische Dorf St.Buriens hat eine ihr zu Ehren erbauteKirche. Tag d. 29. Mai.

Burier (Burii, a. Geogr.), keltischerVolksstamm, östlich von den Markomannenund Quadcn, an Sprache und Trachtden Sueven ähnlich; nahmen (167) ammarkomannischen Kriege Theil-und schlossennach demselben mit Marc Aurel ein Bünd-niß. 176 brach derKrieg wieder aus; aberdie Macht der B. ward gebrochen, und siemußten dem Ks. Commodus geloben, sichDarren nicht bis aus 5 röm. Meilen zu nä-hern. Seitdem verschwinden die B. auSder Gesch'chte und sind entweder unter denGothen mit begriffen oder mit den Bora-nen (s. d.) einerlei. (775b.)

Burigny (Jean Le'veSque de), geb. zuRheims 1692; hielt sich in seiner Jugendin Holland auf und st. als Mitglied derschönen Wissenschaften in Paris 1785. Vor-zügliche Schriften: Ilistoirs 8s Is psiilo-sopliis psz-sn»s, Par. 1724, n. Auf! 1754,2 Bde., 12.; 11i,roirs xs». 8s Sicils, Haag1745 , 2 Bde., 4.; Ilistoirs 8s» rsvo-M m 2 lu»