8 Bochelbeze
rinentibu» arAuinonti» üisseritur, eben-das. 1741, 4., u. a. m.
Bochelbeze(Zool.), so v.w.Weißfisch.
Bochrtchen, s. Bocchetchcn.
Bochktta, s. Bocchetta.
Rocfivcum (lat., Med.), eine zweite,also schwächere Abkochung von Wurzeln,Holz, oder andern Pflanzenstoffen zu arz-neilichem Gebrauch.
Bochhoriß, s. Bokchoris.
Bochiglikro (Bochaglicro, Geogr.),Stadt in der Provinz Calabria citeriore(Königreich Neapel), handelt mit Manna,Terpentin, Holz.
Bochim (d. i. die Weinenden, b. Geogr.),Ort im Stamme Benjamin unweit Gilgal,n. And., weniger wahrsch., unweit Silo.
Bpchius, s. Boch 1).
Bochnia (Geogr.), 1) Kreis im König-reich Galizien (Kaiserlhum Ostreich); batS4 (4L oder 49) QM., 179,000 (173,000)E>y, mehr ebenes Land mit Waldung,Viehzucht und starken Bergbau auf Salz;Fluß: die Weichsel. 2) Hauptstadt deff.;hat ein Kreisamt, SalinenadministrationU. a. Behörden und ZWO Ew. Merkwür-dig der Salzgewinn aus einem Flöhe von1000 Lachtern Länge, 70 Breite und nochunersorschtcr Tiefe; geht bis nach Wielicz-ka (s. d.); er geht unter der Stadt selbsthin und beschäftigt über 400Arbeiter. DaSSalz theilt man in würfelig krystallifirteS,in grünes und szybiter.
Bocholt (Bockholt, Geogr.), 1)Stan-desherrschaft, zum Lheil im Kreise Borken(Rgsbzk. Münster in der preuß. ProvinzWestfalen); gehört dem Fürsten Salm-Salm, hat 20§ QM.,' 89,000 Ew. 2)Stadt an der Aa, ebend., Residenz desFürsten; hat 8800 Ew., worunter vieleSeiden - und Kattunweber.
Bochönia, s. Buchonia.
Bocht (Aool.), so v. w. Trampelthier.
Bochum (Böckum, Geogr.), 1) Kreisin dem Rgsbzk. ArcnSberg (preuß. ProvinzWestfalen-, sonst ein Theil der GrafschaftMark; hat fast 7 QM, 28,400 Ew., istbewässert von der Ruhr, fruchtbar an Ge-treide, Flachs, Hanf, ansehnliche Webe-reien. 2) Hauptstadt das. an der Ruhr;hat 2100 Ew., große Luchmanufactur undEitenschmieden (fertigen jährlich 26,300Kaffeemühlen).
Bochus, s. Bocchus.
Böchyris, so v. w. Abukir.
Looia (Chem), ehemals gläsernes Ge-fäß mit rundem Bauche und langem Halse.
Vociro (Geogr.), Inselgruppe im at-lantischen Meere im »Distrikt Tuy, derPros. Galicia (Königr. Spanien); liegennahe bei den I« las Cies (s. d.).
Loolnir« (Med ), so v. w. Lroncko-e-!<- (s. d,),
Bock (Aval.), 1) dar Männchen ver-
Bock
schkedener Lhkergattungen, z. B. Schaf;2) insbesondere der Ziege (s. d.); 3) beiden Jägern vorzüglich vom Reh; 4) so v. w.Bockkäfer und einige Arten dieses Ge-schlechts, auch Holzbock; 5) ungarischerB., s. Saiga.
B o ck (bibl. Gesch. u. Myth.), 1) einmännl. Schaf oder Ziege, war bei manchenOpfern, z. B. dem Brandopfer, bes. derWshlhabendern und Angesehenern, erfor-derlich (3. Mos. 1, 10); Schafe und Zie-gen durften jedoch auch ärmere Personenvom gemeinen Volke opfern. Jeder solcherzum Opfer bestimmte B. mußte ohne Feh-ler sein. Vorzüglich sind die 2 Widder amgroßen VersöhnungSfestc (s. d. und Asasel)bemerkungswerth; 2) (Bibelspr.), Leitbock,Leithammel, Anführer, Machthaber: Böckeder Welt (Jes, 14, 9); 3) Ziegenbock, Bildder Unreinheit und Sündhaftigkeit (Matth.25, 8er. 33); 4) (gr. Myth.), Pan (s. d.)verwandelte sich bei dem Kampf gegen Ty-phon in einen Bock und stritt als solchermit Glück. Die Götter versetzten deshalbdies Thier als Steinbock unter die Sterne,und an den Pansfesten in Athen und Arkardien, so wie an den Lupercalien ward einBock geschlachtet. Auch dem Bakchos wardein Bock geopfert, nach Mancher Meinung,weil der Bock die Weinstöcke benagt; 5)(Ant.), s. unter Tragödie.
Bock, in anderer Bedeutung, 1) (He-raldik), eine nicht ungewöhnliche Wappen-figur, meist springend oder wachsend dar-gestellt; 2) (Bockpfeife, polnischer Bock,Musik), eine Gattung Dudelsack (s. d.),weil dieser mit einem Bockfclle überzogenist; 3) ein in sinnlicher Liebe ausschweifen-der Mensch; 4) (Techno!.), ein Gestell,etwas zu tragen, gewöhnlich mit einem ho,rizontalen Haupttheile und Füßen, so: derSägebock oder Holzbock, die Brandböckeoder Feuerhöcke, auf Herden und in Öfen,Holz darauf zu legen; bes. aber 5) derRüstbock der Maurer und Zimmerleute,auf welchem sie ein breternes Gerüst errich-ten, uizj> 6) bei^ Lehrgerüsten das Gerüst,worauf der Lehrbogen ruht; 7) das Ge-stell, in Form eines Kreuzes, aus dem dieteutfchen Windmühlen, daher Vvckmühlen(s. d.), ruhen; 8)(Bergb.), 2 in die Erdegegrabene Balken, oben mit einem Quer-holze oder Holmen, Blockholmen, ver-bunden, welche die Feldkünste, bes. die Stegederselben tragen; 9) die Unterlagen derhölzernen Gerinne zum Aufschlagwaffer;10) (Hüttenw.), ein Stück Hol; mit einemhölzernen Kreuze, die Räder oder das Siebzu tragen; 11) das Stück Holz, woraufdas Treibholz heim Treiben gelegt wird;
12) (BLckchcn), ein Gestell, in den Brcnn-hütten, das Brandsilber darauf abzuwärmen;
13) (Liegende Rispe, Bauk.), bei sehrflachen, bes. aber bei Pultdächern ein Stück