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heit und Härte abzulprechen. (7-e.)
Courcelles (Geogr.), Dorf im BezirkChacleroy, Provinz Hennegau (KönigreichNiederlande); hat 2200 Ew.
Courchctet d'Esnans (Lucas), gek>.zu Besannen 1695; war alSCevsor zu Pa-ris die Geißel allzufreier Schriftsteller,Agent der Hansestädte und Verfasser derKriegserklärung im Jahre 1740; er st. 1776u. hinterließ: lllstoirs 6u trsirs 6s psix6es kprenses» 2 Bde., Paris 1750, Am-sterdam 1754,12 ; Hirt, dir trsirs 6s xaix6eI>iirnsAus, 2 Bde., ebend. 1754, 12.;I1i-»roirs 6>a Cardinal 6s Kranvelle, nriui-srrs 6s Oliarles V-, Paris 1761, 12.
tlorrr 6'amour (fr.), s. Gerichts-höfe der Liebe.
Cour? nt u. Zusammensetzungen , s. Cou-rant u. s. w-
Courier (v.fr.), 1) ein Eilbote, wel-cher von einem Hofe oder sonst einer Per-son von hohem Rang, mit einer Nachricht,die wegen ihrer Wichtigkeit Eile hat unddaher nicht mit der Post besorgt werdenkann, irgend wohin gesendet wird. Zuwei-len reißen C. in Staaten, wo keine Postan-stalten sind, zu bestimmten Zeiten. Sie wer-den mitCourier-pfcrden von der Post,sonst reitend, jetzt meist fahrend befördert u.werden dann auch zu Bestellung von Briefengebraucht; ein solcher C. geht von Wien nachConstantinopel u. zurück. Im Frieden brauchtman entweder eigne dazu bestimmte Leutezu C. oder nimmt Leute (natürlich höchstzuverlässige) die sich dazu eignen, z. B. inPreußen dieFcldjäger, dazu. JmKrieg brauchtman gewöhnlich Officiere. Ein C- trägtmeist seine Depechen, damit sie ihm nichtentwendet werden oder er sie nicht verlie-ren kann, in einer ledernen Kapsel auf derBrust; er ist in neutralen und freundlichenLändern unverletzlich; ihm muß jeder aus-weichen, der ihm begegnet, er kann aufjeder Station des eignen Landes eine» baa-ren Vorschuß verlangen u. s. w. Dagegenmuß er seine Reise in möglichst kurzer Zeit(gewöhnl. rechnet man auf die Meile sf Stun-den) machen. 2) (Lit.), auch häufig Titelvon Zeitungen, ohne u. mit Zusätzen. Soist tlis Oonrier in London eines der ge-lesensten englischen Tageblätter, auch inParis 1s Oourrisr, eine der seit der Re-stauration entstandene Zeitung. Während derfranzösischen Occupation von Ägvpten, er-schien zu Kairo Öouirier 6s l'stig^prs,in 116 Nummern, 4., der als lfter. Sel-tenheit gesucht wird, u. wovon vor cin'genJahren ein vollständiges Exemplar mir 600Franken bezahlt ward. (/>--.)
Courland (Geogr.), 1)eBai auf derSüdwestküste von Tabago in West Indien;2) Ort- und Handelsplatz an demselben.
Couröl (lsprosoinur Zool ),
Gattung aus Familie der Spechte, kennt-lich am dicken, spitzigen, geraden, vo-n etwas
CvUtö
gebogenen, zusammengedrückten Schnabel,am 12 federigen Schwänze; übrigens denKukuken verwandt. Nistet in Baumlöchern,frißt Früchte u. Jnsecten. Art: Afrika-nischer Eourol (lepros, sfer, Circulussk. 7ft>-A.), hat schwarzen Schwanz, grü-nen Oberleib, aschgrauen Kopf u. Hals,schwarzen Scheitel; auf der Insel Mada-gaskar. (E,-)
Couron (Numism.), Münzrechnung inIndien, von 10 Millionen Rupien.
Oouränirs »1» Ksins (Putzm),eine sonst gewöhnliche Kopfbedeckung fürFrauenzimmer vornehmen Standes, ausaufrcchtstehenden Streifen von rolhem Kreppund weißem Lasset, an der Seite mit einerBandschleife, oben mit Federn u. mit einemSchleier, welcher nach hinten fiel.
Eourürrne 6s krancesEou rön-ne 6'or, Numism.), alte französischeGoldmünze von Philipp VI., seit 1339 miteiner Krone und einem Kreuze bezeichnet,von Loulsd'or Größe; gilt etwa 3 Thlr. 6Gr. Conv.
Oouronnsö (fr,, Kriegsw.), s. Ge-krönte Werke.
Oonrönns irialriinorriäla (fr.),s. Ehekrone.
Oouronneinönr (fr.) , 1) eigentlichKrönung; 2) die aus architektoinschen Glie-dern bestehende, oberste Verzierung einesBauwerks rc., als solche sind: ein Kranz-gestmmfe, Fronton u. s. w. 3) (Couron-nlren, Kriegs«.), die Krönung desbedeckten Weges, in dem man mit der Wen-desappe auf dem Kamme desselben entlanggehet, um sich darauf festzusctzen und sichin seinem Besitz zu behaupten. 4) Die Krö-nung eines Minentrichters; hierzu werdenum den ober» Rand desselben, gegen die Fe-stung hin, 8 Fuß hohe Schanzkörbe ausge-stellt und mit Erde gefüllt, die man zu-gleich darüber hinaus wirft, damit sie eineBrustwehr bilden. 3 Fuß unter dem Randedes Trichters wird ein 8 Fuß breiter Wall-gang angeschüttet und hinterwärts ein be-quemer Weg zum Hinaufsteigen angebracht.5 ) (Gi-durtsh ), s. Krönung.
Couröüble (Geogr.), Stadt im Be-zirk Douay, de« Depart. Nord (Frankreich);hat 4200 Ew
Conrouk, s Kuruk.
Courpikre (Cropiere, Geogr.) , Stadtim Bezirk Thiers, Departement Puy deDöme (Frankreich); hat 3200 Ew.
Courrante (Tanzk.), s. Courante.
Oourrlsr (fr., Lit.). s. UN!. Courier.
Cvürroi >.v. fr.) eine Rolle, aufwel-cher man ge'ärbte wollene Zeuge aufrollt,um sie herrach in gleichmäßigen Falten zu-sammenzubeften.
Cours (ft.), 1) eigentlich der Lauf,Gang von etwas. 2) (Seew.), der Wegeines Schiffes aus der Ser, in Beziehung
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