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für junge Priester, ein Haus, worin dienicht angestellten Glieder der Gesellschaftwohnten, ein ähnliches färAlte und Schwa-che unter sich, für Pönitenten und den Prä-sidenten, ihren Vorgesetzten, haben. Die-ser Präsident stand unter dem Bischofseiner Dibces, der Präsident der ganzenGesellschaft unter dem Papst. In Süd-Teutschland wurden sie in vielen BiSthü-mern, z. B. zu Salzburg, Mainz, Würz-burg, Augsburg, Paffau, außer Lentsch-land in Gran, Posen, Girona eingeführt.Gegen Ende des 17. Zahrh. minderte sichihr Ansehen , und nur wenige ihrer Anstal-ten erhielten sich bis zum Ende des 18.Jabrh. in Säd-Le»tschland.
Barthon (Elisabeth), s. Barka.
Bart-Horn (oerairib^x harioioornls7..), Art aus der Gattung Bockkäfer (es-rainssz-x); hat haariges Brustschild, braunund schwarz gefleckten Körper; die 4 erstenGlieder der Fühlhörner haben schwarzeHaare; wohnt in Asien.
Barthrouherri, ein indischer Wei-ser, der seine Ansichten in einem Buch, daslauter Sprichwörter enthält, nicderlcgte.Dies Buch steht bei den Braminen in gro-ßem Ansehen, und sie meinen, daß B.nochunsichtbar unter den Menschen wandle.
Barthut (Christoph), kurbrandenburgk-scher Burggraf im Amte Labiau; sondertesich 1677 von der Lutherischen Kirche ab,gab fynkrctistischc Schriften heraus undhielt besonders viel auf den berüchtigtenSchwärmer Kuhlmanp.
Bärtig (bot. Nomencl.), s. Larbanis.
Bartimaus, ein Sohn des Limäus,war blind und saß bettelnd am Wege,als Jesus von Jericho fortging, um nachJerusalem zu ziehen (Marc. 10, 46). DerErlöser gab ihm, da er einen festen Glau-ben hegte, daß Christus dieses vermöchte,daS Gesicht wieder.
Bartin (Gcogr.), Flüßchen in Nato-lken; entspringt kn der Gegend von Ango-ra, fließt ins schwarze Meer.'
Barrin (Hdlgsw.), so v. w. englischesStangenzinn.
Bartiolrt, f. Bartolet.
Bartisäne, s. Partisane.
Bartisch (Georg), geb. zu KLnkgs-brück; lebte als Augenarzt und Bruchope-rateur zu Dresden in der Mitte des 16.Lahrh.; schrieb: , d. i.
Augendkenst, Dresden 1584, Fol. , Franks.1584, Nürnb. und Sulzbach 1586, Fol.,eine umfassende Schrift über Augenkrank-heiten, die nicht ohne Verdienst, und be-sonders wichtig für die Geschichte der Au-genheilkunde ist.
Bart-käfer (poAonopiiorns T-a/r.,Zool.), Gattung aus der Familie Laufkä-fer mit hervorragender Lippe, deren Ober-rand entweder mit einem Zahne oder mit3 Wimpern oder Stacheln besetzt ist und
Bartmekse
mit gestanzter Unterlippe; lebt meist anfeuchten Orten. Man thetlt diese Gattungin die Untergattungen: oinopliroii lorl-vera, nebria und xoZonoxlrron 7>cr^.,leistus 15öLf.) und unterscheidet dannletztere an auswärts erweitertem Ober-kiefer, langen Lastern, dreispitzigcr Lippe,langem Leibe, herzförmigem Halsschilde,unausgerandetcn Vorderschienen. Art: ru-fesoens, rothbraun mit schwarzem Afteru. Scheitel; oaerulous, blau; hat schwarz-blaue Fühler, Mund, Beine braunroth,Flügeldecken gestreift; auf dem Harz, stehenbei carabus 7,.
Bart-kämm, ein kleiner Kamm zumDurchkämmen des Bartes, gewöhnlich vonMessing, um Bartwachs in den Schnurr-bart zu bringen.
Bart.karpfen (Zool.), sonst eine Fa-milie der Karpfen; man stellte unter sie:den gemeinen Karpfen, die Barbe, denGründling und die Schlcihc, als solche,welche Bartfassrn haben.
Bartke (Geogr.), Küstenfluß der Ost-see, mündet bei Barth (s. d.).
Bart-klappe (Schlosser), eine ArtZangen, deren Mäuler so gebogen und aus-geschnitten sind, daß sie den Schlüsselbartgehörig fcsthalten; sie ist mit einer Federoder Schraube versehen, um. die Mäulerzusammen zu pressen, und wird in denSchraubestock geschraubt, wenn die Strichein den Schlüsselbart gehauen werden.
Bart-kneiper (vulsella Zool.),Gattung aus der Familie Bartmuscheln(Ordn. Muscheln), mit länglichen, nichtganz gleichen Schalen; Schloß schwielig miteiner erhabenen Leiste, darüber eine Furcheund ein Ausschnitt zum Auslassen des Bys-sus. Art: iliißnlata, mit schwarzen undgelben Strahlen; heißt bei Annevulsoila, nach Andern rrcäss (osvrsa)vnlseila. B.^ kr äh c, s. Bartdohle. B--kukuk (Bartling, rnonasa 76--r7/., Zool.),Gattung aus der Famile der Kletterrögel(bei And. der Wendezeher); zeichnen sichdurch einen etwas kegelförmigen, wenig zu-sainmengedrückten, verlängerten, an derWurzel nsst steifen Haaren besetzten Schna-bel vor andern Kukuken aus. Art: gelb-brüstiger B. (m. tenessrosa 75eiii., cu-cni. renessr. 7..),- hat keilförmigen Schwanz,schwarzes Gefieder mit weißem Unterleibeund Steiße »nd rostfarbenem Bauche; dasMännchen mktpoweranzfarbigem Querbandeauf der Brust; lebt 'in Cayenne in Erd -und Baumhöylen, brütet wahrscheinlich,frißt Jnsccten; ni. trsiiqniila, ebend,,schwarz, am Wasser auf Bäumen, einsamlebend; bei Anne unter cncwius. B.-lap-pen (Kehllappen), so v. w. Bart. B. -ling, s. Bartkukuk. B,-Männchen, 1)s.Bartmcise; 2) s. Schlangenfisch. B.-meise(Nohrmeise, Barbette, xarus biayinicws).