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2 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 2 / Ap bis Barret
Entstehung
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Baron Baronw 729

7) In England ein Titel niedriger als der geh. 1715, Bruder von 14) beschäftigteViscount, aber höher als der Kmght und (ich neben der Arzneikunde, die er mit eini-Baronet. gen kleinen Schriften bereicherte, vorzüg-

Barvn, 1) (Eginhard, auch Dost- lich mit der Chemie und schrieb: Laura

narius llsro), qeb. im Bisthum Leon inBretagne um 1495; war zu BsurgeS undzu Angers Professor der Rechte uns st. zuBourgcs 1550. Unter seinen Schriftenzeichnen sich vorzüglich die Commentarienüber die Digesten auS. 2) (Michael,eigentlich Michael Boyron), Sohn einesKaufmanns zu Jffaudun, geb. 1653; wardzur Handlung bestimmt, allein durch einetheatralische Vorstellung einer herumziehen-den Schanspielertruppe bewogen, Schau-spieler zu werden. Der rauschendste Bei-fall ward ihm zu Lheil. Bei einer Dar-stellung des Cid verwundete er sich alsDiego mit dem Degen am Fuße und st. anden Folgen der Verwundung 1655. 3)

(Michael), geb. 1653 zu Paris, Sohndes Vor., Schauspieler der französischenBühne, ein Freund Moliere's, den er zwarin diesem Fache übertraf, dem er aberals dramatischer Schriftsteller nicht gleichkam. Er st. 1729. Seine Schauspielesind als kiecos äs tlreärrs 1760 in 3Bdch. gesammelt. 4) (Franz), geb. zuMarseille 1620) franz. Consul zu Aleppo;stellte durch seine Thätigkeit den fast ganzvernichteten Handel der Franzosen nach derLevante wieder her. Colbert schickte ihn1671 nach Surate, um dort den Franzosengleiche Vorthei'e zu verschaffen, was ihmauch gelang. Er st. das. 1683. 5) (Jean,auch Baconius), ein Maler, mit dein Bei-namen 7olosai>c>, geb. zu Toulouse 1531;brachte den größten Theil seines Lebens inRom zu, wo er auch starb. Er ist durchPortraits und Geschichtsstücke bekannt. 6)(Robert), engl. Dichter; blühte unterKarl I. und Cromwell, schrieb ein Trauer-spiel Mirza, Gripus u. Hezio, ein Lchä-ferspiel, und einen Roman: die cyprischeAkademie. 7) (B v n a v e n tur a), Fran-ciscanermönch aus Clonmell in Irland ge-bürtig, eigentlich Fitz Gerald; st. 1696;hintcrließ in zierlichem Latein eine 8n>iiniaticeoln^ias in 6 Banden und 3 Bücherlat. Gedichte. 8) (Vincent), Domini-caner in der Diöces Rieux, Verfasser einerHieoloxa» insralis, Paris 1659, 5 Bde.8.; st. 1674. 9) (Ernst Gottlieb),

geb. 1696 zu Breslau von unanqesehenenEltern; brachte es auf der Laute zur Künst-lerschast, erwarb sich dadurch einiges Ver-mögen und besuchte die Universitäten Leip-zig und Halle. Er ging dann auf Reisenund ließ sich in Nürnberg nieder, wo er1727 eine historisch-theoretische und prakti-sche Untersuchung des Instruments der Laulein 8. drucken ließ. 1728 kam er nach Go-tha als Hofautenist und st. nach 1740.10) Theodor Baron d'Henouville,

äs ciriinis äs Oemerz-, 1756, 4.; ?1car-rnaoopasae Tlroirme bäclssri eckitic» ca-sri^atior, Paris 1768, 12.; starb 1768.11) (Vernarb), geb. zu Paris, geschick-ter Kupferstecher, st. in London 1762. 12)(Alexander), ein Schotte, geb. im I..1745; ging 1770 nach Charlestown in Ame-rika» wo er als Arzt sich auszeicbnete; wareiner der Gründer der medicin. GesellschaftzuRcw-Pork; st. 1819. 13) (Hyacinth

Theodor), geb. zu Paris 1636, Profes-sor der Medicin uno Decan 1730 -33. Un-ter ihm kam der Loäsx inellicilirionta-rrus parisionsio 1732 heraus, starb1753. 14) (Hyarinth Theodor),

Sohn des Bor., geb. zu Paris 1707, Ober-feldarzt, dann Arzt am Hotel-Die», zwei-maliger Decon der medicin. Facultät zuParis; st. 1787; schrieb; Lompsiicliariairisäicorurii parjoäeickiuiri notäcin, Paris,1752; Loäox xar^ieirsis, ebend. 1758 u. M.

Barone der fünf Hafen in Eng-land, die Parlamentödeputirten von Dower,Hastings, Hithe, Nomney, Sandwich, je-der mit 2 Stimmen.

Baronksse, Gemahlin oder Tochtereines Barons (s. d.).

Ba renkt (engl.), beim englischen Adeldie nächste Würde nach dem Baron, gleich-bedeutend mit Bannerherr. Sie entstanden1612 unter Jacob 1-, der allen denen, welchesich verpflichteten 3 Jahre lang 30 Mann inIrland auf ihre Kosten zu unterhalten,diesen Titel erblich gab. Sie führen dähersämmtlich eine rothe Hand als Wappender Provinz Ulster im Wappen. Späterwurden noch viele Familien zu B. ernannt.

Baröni, 1) (Leonore), Schwesterdes Dichters Bastlio, der. Sängerin in derersten Hälfte deS 17. Jahrb. Ihr zu Ehrenerschien zu Rom 1636: z->c>suoi

ails Aloris äslls siAirora I.ooiror» Ila-reni. 2) (Catvacabo Gaspard An-tonio), Maler, geb. 1682 zu Socco beiRoveredo, Schüler von Antonio Paicstrazu Verona und Carlo Maratti zu Rom;st. bei Roveredo 1759.

Baronik (v. fr.), 1) die Besitzung ei-nes Barons, welche ihm durch diese Würdegehört; 2) daher im Mittelalter ein freiesNeichslehn.

Barönin, so v. w. Baronesse.

Barönio, 1) (Thcod.), geb. zu Cre-mona, Arzt des 16. Jahrh.; steifer Gale-nist; schrieb: äs oporationis rnsienclilripiici laosione ec errrntions lil-ri 11,Pavia 1609, 1654, 4. 2) (Vincenz),geb. zu Mcldela, ausgezeichneter Arzt des17. Jahrh.; schrieb: äo ple>ciip»s,»r>n-itia aicrcia 1623 ot ullas cowporlhir» 14a-