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1 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 1 / A bis Aozos
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Äaskopf

mit runzeligen Decken; der schwarze-vkr»r->), schwarz mir drcirippigcn Flügel-decken, u. viel. a.

Aas-köpf, Kopf eines von der Hautentblößten Lpferthieres, als Verzierungdorischer Säulen, besonders in den Friesenund Zwischcntiefcn.

Aas-krähe, s. Rabenkrähe.

Aas-mücke, so v. w. Aasfliege, s. d.

Aas-pflanze (swpelis, 12 .), so ge-nannt, weil die Blumen der meisten Artendieser Gattung einen so widrigen, aasahn-lichen Geruch haben, daß selbst die Aus-stiegen ihre Eier in die Blumen, wie infaules Fleisch, legen; s. Stapclie.

Aas - pocken, sov> w. Aasblattern, s. d.

Aas-rabe, s. Rabe.

A aß, s. Aß, auch so v. w. Las.

-Aas-feite, die innere Seite eines Felles.

Laßen, s. Aeßen.

Aasslm, zwei berühmte türkischeSchriftsteller, 1) Ebn Abdorrhaman Efendi,st. 1675. L) Ismail Efendi, ward 1768Mufti und starb bald darauf; schrieb Briefeund Gedichte.

Aas-vogel, I) ( Otlisrres, IMZ-.),eine Gattung der Raubvögel, die durchschwächer» Schnabel von den Geiern, durchnackten Kopf von den Falken, durchletzteren und durch langen Schnabel vonde» Geieradlern sich unterscheidet. Lebt,meist paarweise, von Aas, thierischen Ab-gängen, Amphibien, Jnsecten, Würmern.L) Schmutziger (Aasfresser, weißköpsi-ger Geier, Erd-, Dung-, Mist-^, Koth-,Pyrenäen - Geier, oakflarteo, vulrur, A-.»xerclioptoi»,), eine Art voriger Gattungmit braunschwarzen und lichtgrauen Schwin-gen, lebt in der alten Welt von oben ge-nannten Dingen, wodurch er nützlich wird.

Aat, Aatstein, ei» japanischer Edel-stein von rosenrother Farbe.

K. A. u. c., snno »k> urbe conäil»,rm Jahr nach Erbauung Roms.

Aqvora, westindische und afrik. Fruchteiner hohen, dornigen Palmenart, von derGröße eines Hühnereies in großen Scho-len, mit harten, beinartigcn Kernen, dieweiße zusammenziehende, wider den Durch-fall dienende Mandeln enthalten ( ll'Aleirr-iierr).

Ab, 1) teutsche Partikel (Umstands-wort), ist im Hochdeutschen nur noch alsBorsylbe in zusammengesetzten Wörterngebräuchlich und bezeichnet: Trennung,Entfernung, Nachahmung, Unterordnung,Dcrursachtheit, Nachbildung, Erreichung,Vollendung, Verstärkung; aber! auch: Un-ähnlichkeit, Aenderung, Verminderung, Ver-schlechterung, Unvollkommenheit, Vernich-tung. Vergl. aber, aster, ent. Zu-sammengesetzte Worte mit ab, die manhier nicht findet, sind davon getrennt zusuchen. L) Abkürzung für Ablativ. 3) Jndo-

persisch, von sehr mannigfaltiger Be-deutung , besonders: Wasser, Fluß ( kur-disch Äw, daher unser Au). 4) Chaldäi-scher Monatsname, mit dem die Juden,(nach der babylonischen Gefangenschaft) den11. Monat ihres bürgerlichen und den S.ihres Kirchenjahres bezeichncten. Fällt inunfern Julius und August und hat 29Tage. 5) Nach dem syrischen Kalender:der letzte Sommermonat (August).

K. L., 1) surea irulls, s. GoldeneBulle; 2) das chemische Zeichen von »re-II 05 UM kislneuiri, Sandbad.

Aba» 1) (oder Oro, wie er größten-tbeils genannt wird), der 3. christliche Kö-nig in" Ungarn, der im Jahre 1040 denThron bestieg, sich mit der Schwester deSKönigs Stephanus verehelichte und vomKaiser Heinrich HI. angegriffen; nach derSchlacht bei Raab, den 4. Jul. 1l>14, sei»Leben auf der Flucht verlor. 2) Weitebaumwollene Hosen und Röcke ohne Acrmel,bedeutender Handelsartikel der Lsväntt fürdas schwarze Meer und einen groß. Theilvon Asien. 3) Berg in Armenien, auf dem(vermuthlich) der Euphrat entspringt.4) S. Aba. 5) S. Abats. 6) S. Ava.Ab-aasen, s. aasen.

Abäb, ein geborner Seemann, auchBootSknccht, in der Türkei.

Abäbdahs, Ababden (Ababudas,Abalden), Bolksstamm von sehr schwarzerFarbe, der in Aegypten in der thebaischenWüste und in türkisch Nubien am rothenMeere nomadisirt und die altäthiopischeSprache Geez (Dschihj) redet.

Abac, Bewohner der Insel Capul,s. d.

Aba ca, die Fasern des indianischen Pi-sang (s. d.), die wie der Flachs zubereitetund verarbeitet werden. Aus der weißenSorte verfertigt man leinwandähnliche Zeugeund Cambayes, aus der grauen, Strickeund Taue.

Abacäna (Abacänum), vormaligeSt. in Sicilien, südlich von Tyndaris,(von der noch Ruinen zu sehen sind), woDyonis den cartyagischen Mago schlug.Abacären, Volk im Amazonenlande.Äbacatuäia, s. Flünderaffe.

Äbach, 1) Markts!. an der Donau imbairischen Regenkreise, mit 240 Ew., woKaiser Heinrich 11. auf der (von ihm inder Folge neu erbauten) jetzt verfallenenHeinrichsburg geboren. L) Kleiner Flußin Westphalen, der viele Mühlen treibt.

Äbacher Wlldbad, Gesundbrunnenbei Abach, vom Geruch und Geschmack derfaulen Eier.

lichtblaue, weißgestreistelevantische Baumwollentücher.Hr-eiwLre, sonst übliche Strafe;

Blen-