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sehr tapfer, und trug unstreitig das meiste dazu bei, daß das Schloßso bald erobert wurde. Gleich darauf wurde er bei der Nordarmeeals General derCavallerie angestcklt, wo erunterDümo uriez stand., Als dieser General seine Armee verließ, kam er in den Verdacht anseinen Verräthereicn Thcil genommen zu haben, wurde verhaftet, je«doch bald wieder freigesprochen, und mit einer Legion von der Nord«armer in die Vcndee geschickt. Hier erkämpfte er am sz. Juni undam Z. Juli »79z einigeVortheile über die Rebellen: aber diesesGlückwar von kurzer Dauer; denn schon am 5. Juli wurde sein Corps bei^ Chatillon von den Vendeern fast ganz zusammengehauen. Westermanneilte, sich durch einen Bericht bei dem Wohlfahrtsausschuß zu recht-fertigen; allein dieser Bericht beschleunigte seinen Fast, aiistatt ihn zureiten. Cr Halle sehr freimülhig darin gesprochen, und laut über dieelende DiScipIin der Truppen und über die Verrätherei der übrigenGenerale, welche damahls fast alle mit den Rebellen einverstandenwaren, geklagt. Der Wohlfahrtsausschuß welcher auS geheimen Ab-sichten die Unruhen in der Vendee mehr zu begünstigen, als zu ver,hindern schien, war mit dieser Freimüthigkeit höchst unzufrieden. We-ster mann wurde verhaftet, und am.5. April 1794 in Paris guillo-tinirt. Zugleich mit ihm fiel sein mächtiger Beschützer, Danton,welcher ihm in günstiger» Zeiten gewiß daS Leben gerettet habenwürde.
Westerwald heißt im weitern Sinne ein Distrikt» der gegenWesten an den Rhein, g. N. an Berg und Westphasen, g. O. anOberhessen und g. S. an die eigentliche sogenannte Wetlerau grenzt. Im. «ngern Verstände ist der Westerwald rin große- Hohrs und rauh:-Gebirge, das hinter Herborn anfängt, und über 6 Stunden dauert.Es ist ein unfruchtbarer Landstrich, wo man auch selten einen Baumfleht.
Westfriesland s. Friesland.
Westgothen s. Gothen.
Westindien. Unter diesem Nahmen versteht man die Ameri-kanischen Inseln, welche in und vor dem Mexikanischen Meerbusenliegen. Es gibt deren drei verschiedene Gruppen : r) die An t i l l en,welche in die großen und kleinen gelheilt werden. Zu den großen An,rillen gehören Cuba, Jamaica, St. Domingo und Portorico. Diekleine» oder eigentlichen Antillen, die auch, weil sie dem tropischenWinde ausgesetzt sind, Inseln de- Windes heißen, und wieder in dieInseln über und unter dem Winde eingetheilt zu werden pflegen, lie,M südlicher als jene. Ihre Anzahl beläuft sich auf 60, worunterBarbados, Martinique, Guadeloupe, Tabago, Antigua, Defidera,s- de, Marie, Galante, Grenada, St. Crov, St. Christoph, Domini,ca, Gt. Lucie die merkwürdigsten sind. 2) die Lukayschen oderBahama - Inseln , gegen Los an der Zahl; aber die meistendavon sind sehr klein, und ungefähr nur sieben bewohnt, z) dieBermudischen oder Sommers - Insel«, deren Anzahl auf400 steigt, die aber ebenfalls sehr klein und wenig bewohnt find.Alle diese Inseln haben größten TheilS einen steinigen und felsigenBoden, zugleich aber viele fruchtbare Gegenden. Die Ufer sind mei»