kene von fester, zäher, kalkartiger Substanz undgelblicher Farbe. Ausgezeichnet ist der angenehme,starke, dem Sternanis ähnliche Geruch, der sichaber nach dem Trocknen bald verliert. Der Ge-schmack ist unbedeutend etwas bitterlich.
Der Name Fungus Salicis, unter dem die-ser Schwamm von mehreren Aerzten angewendetwird, hat schon öfters Veranlassung gegeben, dafsganz verschiedene Pilze, weil sie ebenfalls an Wei-den wachsen, dafür gesammelt worden sind. DerMangel des Strunks, die weifse Farbe, der sammt-artige Ueberzug und der angenehme Geruch lassenihn übrigens leicht erkennen und man hat nur da-für zu sorgen, dafs der Schwamm so frisch alsmöglich angewendet weide, weil er leicht von In-sekten angegriffen und zerstört wird.
(N. v. E.)
Abbildu nge n.
Enslin Dissert. de Boleto suav. (1783.)Sowerby Engl. Fungi. tab. 228.Boltons Pilze (.übers, von Nees v. Esenbeck)IV. tab. 162.
Erklärung der Tafel.
1. Zwei mit einander verwachsene Schwämme, dieso ansitzen, dafs man die untere Seite sieht.
2 t Ein anderes Exemplar von der gewöhnlichenkisseuförmigen Gestalt.
3. Ein Durchschnitt, von der Seite gesehen, um die
Röhren des Hymeniums zu zeigen.
4. Die Poren und Schläuche, sehr stark vergröfsert