P oly p or us suaveolens. Fr.
(Wohlriechender Loch er schwamm.)
Lin. Class. XXIV. Cryptogamia, Ord. Fungi.Juss. Class. I. Ord. I. Fungi.Sprengel Uebers. des Gewächsr. p, 8.
C 1;
l a r.
e n.
Pileus camoso-lentus, vel suberosus, subsessilis, passim stipitatus, substantia floccosa sicca.
Velum nullum.
Hymenium cum pilei substantia homogeneum et concretum, poris subrotundis pertusum, dis-
sepimentis tenuibus ascigeris.Asci tenues, sporidiis exiguis.
Fries Syst. mycol. Vol. I. p. 34*.
C h a r. S p e c.Polyporus (Apus) suaveolens. Fr.
P. pileo carnoso-suberoso azono villoso albo,
poris majusculis fuscescentibus.
Boletus suaveolens; odoratus, crassus, sub-suberosus, pileo subtomentoso albo, porismajusculis fuscescentibus, nonnullis super-ficie inaequali prominulis acutis.
Fries 1. c. p. 366.
Ficinus Flora v, Dresden. II. p. 44°.
Persoon Syn. Fung. p. 53o.Lin. Flor. Suec. n. 1255.Mart. Flor, crypt. Erl. p. 449«Ebermaier Allgem. Encycl. V. p. 714-
Benennungen.
Ho 11. Welriekende Zwam.Dan. Pile svampen.
Schwed. Sälje tickan.Franz. Le Bolet odorant.
Man findet diesen Schwamm im Herbst undWinter, an alten Weidenbäumen, sowohl in Deutsch-land, als in den übrigen nördlicheren Ländern Eu-ropas.
Er sitzt mit der Seite ohne Strunk, bald ein-zeln, bald zu zwei oder mehreren, an Weiden-oder andern Stämmen fest. Seine Gestalt und Gröfseist sehr verschieden; gewöhnlich ist er halbkreis-
förmig, oben gewölbt (pulvinatus), drei bis vierZoll breit, und ohngefähr einen Zoll dick; zuwei-len breitet er sich aber am Grunde mehr aus undwird durch Verwachsen mehrerer Individuen ganzunregelmäfsig. Die obere Seite des Huts ist imfrischen Zustand milchweifs und mit einem sehrkurzen sammtartigen Haarüberzug bekleidet. Dieuntere Seite besteht aus dem mit dem Hutverwachsenen Hymenium, aus Röhren gebildet,deren OefFnungen (Löcher, pori) bald rund, baldmehr eckig erscheinen. Die Farbe des Hymeniumsist gewöhnlich braun, zuweilen aber auch weifs,oder aus braun und weifs gemischt. Die Schläu-che (Asci) sind sehr dünn, lang und nur seltensind in ihnen Sporen zu finden. — Der frischeSchwamm ist mehr weich und fleischig, der trok-
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