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drrgesetzke Commission; z. B. bei de« Lode eines Königs von Spa-nien zur Verwaltung der RegierungSgeschäfte. bis zur Thronbesteigungdes neuen Königs. In der Oesterreichischen Monarchie bekäme» d>rsckNahmen diejenigen, die nach dem Tode Josephs l. 17er das Staats'rüder regierten.
lupe, (Franz. Schüpe) f. äupov
Jupiter, (Mychol.) der Gott des Himmels, der Vgler derGötter und Menschen. Er war ein Sohn -eS Salurns ^Kro-nos) und der Rhea. UM ihn den Nachstellungen seines Vaters,der seinen Tod wollte, zu entziehen, verbarg ihn seine Mutter in ei-ner Höhle auf dc> Insel Kreta , wo er von den Nymphen erzogenwurde. Als er erwachsen war, entthronteer den Saturn und theiltedie Herrschaft der Welt mit seinen beiden Brüdern. Neptun er-hielt das Meer und Pluto die Unterwelt, er selbst behielt dieHerrschaft des Himmels und der Ertze. Mit den Titanen (denBrüdern seines Vaters) und Gygante» (Riesen) führte er eine»langen Krieg, der sich aber mit völliger Ueberwindung seiner Feindeendigte. Seine Gemahlin war Juno, aber nicht seine einzige Ge-liebte. Er führt mehrere Beinahmen, von seinen Eigenschaften, vonden Dingen, die unter feiner Aufsicht standen, und von den Oertern,wo er vorzüglich verehrt wurde. Bei den Griechen heißt er Zeos,euch Kronion; Jupiter ist sein Lateinischer Nähme. Sr war die höch-ste Gottheit bei den Alten, und seine Verehrung die feierlichste undallgemeinste. Einer der berühmtesten Tempel, welchen er hatte, befandsich zu O l y mpi a in Griechenland, wo seine Bildsäule, ein Meister-stück des bekannten Griechischen Künstlers Phidias, von Elfenbeinmit ausgrlegkem Golde und von ungeheurer Größe, allgemeine Be-wunderung erregte. Jupiter wird mit Ehrfurcht gebietender Maje-stät abgebildet, meistens auf einem Throne sitzend, in der rechtenHand den Donnerkeil und zackigen Blitz, und in der linken einenZepter oder eine Siegesgöttin haltend; auf dem Kopfe hat er eineK.one oder ein Diadem; neben ihm steht der Adler, sein Lieblings-vvgel, und zuweilen sein Mundschenk Ganymed.
Jupiter, ein Planet unsers Sonnensystems, unter allen Pl^riete» der größte, 1474 Mahl größer als unsere Erde. Seine Entfernungvon der Sonne beträgt 108 Millionen Deutsche Meilen. In n Iah,re» und Zis Lagen vollendet er seinen Umlauf um die Sonne — wel-cher Zeitraum alsv eigentlich bei ihm ein Jahr ist. Mit dem bewaff-neten Auge bemerkt man mehrere Flecken auf ^hm, auch einige dunkleStreifen, die sich verändern und daher für Wolken in seiner Atmo-sphäre gehalten werden. Sein Licht fällt ins Gelbliche. AußerdemHaler noch 4 Trabanten (Monden), die zu Anfang des i/ten Jahr-hunderts von Simon Mayer, einem Anspacher, und dem berühm-ten Astronomen Galiläi zu Florenz fast zu einer Zeit entdeckt wor-den sind.
äupoll, (Franz. Schüpong) auch äup«, (Schüpe) ein kur-zer, weiblicher Unterrock.
äupujuba, eine Art Golddrossel in Brasilien, baut eia la.i-ges, beutelförmtgcs Nest von Schilf und Binsen.