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hcrvorgcbrachk, zu wetteifern. Der Juno ist die dicke Lust geweiht^
,n welcher sich befruchtende Regenwolken sammeln. Auch, und viel-- ^leicht aus dem angeführten Grunde, wurde sie von Müttern und Schwän-gern angerufen und als Schutzgöttin der Ehe verehrt. Sie wird alseine Frau von majestätischem Ansehen «bgrbildet, mit einer Krone odereinem Diadem auf dem Haupte und einem Zepter in der Hand. Nebenihr sieht man einen Pfau, der ihr Licblingsvogel ist. Zuweilen sitztsic auf einem Wagen, der von zwei Pfauen gezogen wird. Die Nym-phe Iris (s. diesen Artikel) war ihre vorzüglichste Dienerin. Ihre Ver-ehrung war sehr allgemein. Zu Argos und Samos in Griechen-land hatte sie berühmte Tempel. Bei den Griechen hieß sie Here.
Junot, Französischer General-Oberst der Husaren, Groß-Offijier der Ehrenbgion, Herzog von Abrankes, gebürtig aus Se-mur, trat 1792 als Freiwilliger unter das Bataillon des Herzogsvon Pille. Er machte sich durch einen Muth, der öfters an die Ver-wegenheit grenzte, bemerkt, und wurde 1796 Adjutant von Bona-,parke, eine Stelle, wo er mehreremahl Gelegenheit halte, seine Ta-pferkeit zu zeigen. Er begleitete hierauf denselben nach Egpptey,»hat sich daselbst nicht minder hervor, hauptsächlich in der Syrische»Expedition, wo er mit ungefähr .goo Franzosen, dem 10000 Mannstarken Türkischen Corps die berühmte Schlacht von Nazarrtb liefer-te. Die Regierung verordnte r8or diese Action durch ein Preisge-mählde zu veMvigen. Zu Ende des Juli izou erhielt Junot dasPlatzkommaiM von Paris, von dem er im Februar »304 zu de«Conunando einer Division der Küstenarmee abging. Im Monath Au-gust ward er zum Generaloberst der Husaren ernannt, und erhieltden iten Februar rZc-L das rothe Band, so wie nachher den Portu-giesischen Cbristorden von dem Prinzen Regenten, bei dem er dieStelle eines Botschafters bekleidete. Bei dem Wiederausbruche. derFeindseligkeiten zwischen Oesterreich und Frankreich verließ er Lissa-bon, und erhielt, als der Prinz Murat das Gouvernement dieserHauptstadt ni'eberlegte, um ein CvrpS der von Napoleon befehligtengroßen Armee anzuführen, interimistisch diese Stelle. Und diese ver-waltete er so zur Zufriedenheit des Monarchen, daß er auch nach derRückkehr desselben und während des neue» iLoüausgebrochcncn Kriegsgegen Preuße» ündRußlgnd, Gouverneur von Paris blieb. Nach demFrieden von TUsit übertrug ihm der Kaiser das Commando über diezur Besitzung von Portugal durch Spanien marschirenden Armee: erblieb bis zum September >8v8 in Lissabon, dann kehrte er, durcheine Capitulation von den Engländern genöthigt, mit seiner Armeenach Frankreich zurück, worauf er von Napoleon daS Command»rines Corps in Spanien erhielt.
^ u n rs, eigentlich eine verbundene, geschlossene Gesell-schaft, ist in Spanien ein von dem Könige zusammenberufener Aus-schuß, um in wichtigen Vorfälle» dessen Rath zu hören; dann,sowohl in Spanien als Portugal!, ein Collegium, dem die Ver-wallung gewisser Geschäfte aufgetragcn ist, z. B. die- Commcrz-juuta, Tabacksjunta rc. Auch eine in wichtigen Angelegenheiten nie,