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2 (1812) Neues Zeitungs- und Conversations-Lexikon : oder Handwörterbuch für die in der gesellschaftlichen Unterhaltung vorkommenden Gegenstände, mit beständiger Rücksicht auf die Ereignisse der ältern bis auf die neuesten Zeiten. 2 / [E - K]
Entstehung
Seite
415
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Ich Jde 4iL

Die Jchnographie, der Grundriß, vorzüglich eines Gebäudes.

Jchoglans, Jdschoglans, Edelknaben im Serail des Tür-kischen Kaisers, 500 bis auf 90a an der Zahl, welche daselbst zu denhöchsten Ehrenstellen mit großer Sorgfalt erzogen und gebildet werden,und großentheils aus erbeuteten oder geraubten Christenkindern, zumTheil auch aus Türkenkindern von vorzüglicher Schönheit und viel ver-sprechenden Talenten bestehen. Sie werden in verschiedenen Wissenschaf-ten und körperlichen Uebungen unterrichtet.

Jchrhpolithen, (Griech.) versteinerte Fische» d. i. Steine, inwelchen Fischgestalten abgebildet sind. — Jchthyographe oder Ich-thyologie, in der Naturkunde : die Lehre von den Fischen oder dieFischkunde.

Ich thy 0 pHag, ein Fischesser. Völker, die von Fischen leben,wie z. B. die Grönländer, Kamtschadalen u. dergl. werden Zchthyopha,gen genannt.

Jchthytrophiten, Baumstcine, deren Zeichnung einem mitBuschwerk umgebenen Fischdrich ähnlich ist.

Jcomantid iptisch es Fernrohr, ein Fernrohr, welchesvon einem und demselben Gegenstände, z. B. von einem Sterne zweigegen einander gekehrte Bilder zeigt. Befindet sich der beobachtete Sterngenau in der Achse oder im Mittelpunkte des Fernrohrs, so fließen beideBilder in eines zusammen.

Jconoclasten, Icon »machen, (Gricch.)Bilderstürmer,wiez. B. diejenigen zur Zeit der Reformation, welche alle Bilder in denKirchen zerstörten oder herauswarfen. — Jconographie, die Be-schreibung der Bilder und überhaupt alles dessen, was die Mahlerei undBildhauerkunst betrifft, insbesondre die Beschreibung der aus dem Al-terthume übriggebliebnen Denkmähler der Kunst. — Jconvlatrie,der Bilderdienst» die Bilderverehrung. — Jconvlogie, die Bilder-lehrc, d. i. die Erklärung alter Sinnbilder und Denkmähler. Desglei-chen der Unterricht oder die Wissenschaft, die Götter und Halbgötter,wie auch personificirte Dinge, z. B. die Weisheit, dir Mäßigkeit, dieFreude, mit den ihnen zukommcndcn Attributen oder Eigenschaften ge-hörig darzustellen und daran zu erkennen. — Jconomachie, derBilderstreit, Bilderkrieg, die Bilderstürmerei.

Icosnüliron, (Gricch.) ein von zwanzig gleichseitigen undunter sich gleichen Dreyecken eingeschlosscner Körper; ein Zwanzigflach.

lco5 ÄN<jris, Zwanzigmännrige, d. i. Pflanzen, deren Zwitker-blumen zwanzig oder mehr Staubfäden haben.

ICtus: eine sehr gewöhnliche Abbreviatur, welche eigentlich IureLoosullus oder Iuris Oonsultus, Rcchtsgelehrter, bezeichnet.

I dal r um, ein bekannter, bei den Dichtern oft vorkommendcr-Ort aus der Insel Cypern, der zwar an sich unbedeutend, aber wegendes auf einem Berge sich befindenden Tempels und Hains der VenuSuud der daselbst befindlichen Gärten und Lusthaine berühmt war. Da-her auch zu Paris ehedem die lar-lins 6'lclalie, einer der vor-züglichsten Dergnügungsplähe im Sommer, darnach benannt wurden.

Das Ideal. Dieses°Work bezeichnet im Allgemeinen die höchstedenkbare Vollkommenheit eines Gegenstandes , so wie derselbe durch uiu