Eid Ein iz
doch zugleich wärmsten Stoff hergeben, den man nur kennt. DieseFedern, wzjche in den Nestern des Eidcrvogrls gefunden werden,sind meistens nur an der Wurzel weist, übrigens aber grau, und we,gen ihrer Elasticilät bewundernswürdig, indem man drei Pfund leichtin einen Raum zusammendrücken kann, der nur wenig größer ist, alseine Mannsfaust; diejenigen, welche aus den Nestern genommen wer-den , sind «'och elastischer, als die von tobten Vögeln. Für die Is-länder und Norweger ist daher die Eider ein sehr wohlthatiger Er-werbszweig, indem sie jährlich eine große Menge solcher Dunen sam-meln und sehr theuer verkaufen: indessen darf nur der die Dunen ausdem Neste nehmen, welchem der Boden, worauf sich dieses befindet,gehört. Auf der Insel Grasholm hat bloß der Commandant von Ehri-stiansö das Recht, dergleichen sammeln zu lassen. — Wie bedeutendder Handel damit für Dänemark ist, sieht man daraus, daß Islandallein an gereinigten Dunen 2 bis zoo Pfund, an unreinen 1500 bis2000 liefert.
Die Eidgenossenschaft, so wird die Republik der Schwei;genannt» weil sich die Schweizer, welche auch Eidgenossen heißen, miteinem Eide wider die Feinde ihrer Freiheit verbunden haben.
Eigene Ordre, ». eißt bei den Kauflcuten, wenn ein Wechselauf den Aussteller selbst zahlbar lautet.
Eiland, heißt sowohl eine Insel, als auch zuweilen eine großeSan? bank in einem Flusse, die das Ufer erweitert und den Stromverengt.
Eilenburg, eine königlich Sächsische Stadt mit 4000 Einwoh-nern im Leipziger Kreise an der Mulde zwischen Leipzig und Torgau.Die dasige Gegend ist sehr fruchtbar an Wiesen, Hopfenbau und Obst.
Eimbeck, die Hauptstadt des Fürsienthums Grubenhagen mit4500 Einwohnern. Sie hat gute Manufakturen in allerlei wollenenTüchern und Zeugen; besonders ist sie ihres wohlschmeckenden Biereswegen berühmt.
Einballiren, s. emballiren.
E i nb a l sa m i ren, heißt: Leichen, nachdem die Eingeweideherausgenvmmen sind, mit Balsamen oder wohlriechenden Harzen aus-süllen, auch wohl damit von außen überziehen : um sie gegen die Fäul-niß zu schuhen. Die Egpptier hatten es in dieser Kunst so weit ge-bracht, daß sie die Leichen ganz unverweslich machen konnten, wohernoch die Egl.'pttschen Mumien übrig sind.
Einbildungskraft, diese ist das Vermögen, sich abwesendeDinge als gegenwärtig und mit allen ihren wirklichen oder rrdichtelenEigenschaften und Umständen vorzustellen; auch dergleichen sinnlicheVorstellungen zusammen zu sehen und zu einem Ganzen zu verbinden,welches lehtcre auch schöpferische Einbildungskrait genannt wird. Soschch.^^. der Mahler, vermöge der Einbildungskraft sinnliche BilderLljämme/l - wie sie zu seinen Werken sich schicken.
Ei n deichen, heißt in Niedersachsen mit einem Deiche, d. i.Damme, umgeben und befestigen.
Eindringen, heißt in der höhern Schreibart bisweilen so viel,als ü«uuu untersuchen öder erkennen; z. V. in das Wesen der Dings