Piper n i g r u m L i n.
(Der schwarze Pfeffer.)
G h a r.Piper nigrum.
P. foliis ovatis subseptemnerviis glabris, petiolissimplicissimis. ......
P. foliis lato - ovatis acuminatis septemnerviis co-riaceis glabris, geniculis nodosis. .
P. foliis bifariis, oblique - ovato - cordatis acumi-natis glabris quinque vel septemnerviis, flo-ribus dioicis........
P. aromaticum.
S p e c.
Lin. Flor. Zeyl. p. 26.
— Mat. med, ed. I. p. 7.
— Syst. Veget. ed. Pers. p. 74.
Vahl Enum. plant, p. 328.
Willd. Spec. plant. I. p. i5t).
Rom. et Schult. Syst. Veg. 1. p. 3o7.
— — Mant. p. 236.Loureiro Fl. Cocbincb. I. p. 37.
Roxb. et Wall. Flor. Ind. I. p. i53.
Rieh. Bot. med. p. 5i.
Dier[b. Handb. der med. pharm. Bot. p. 17.
Eberm. Allgem. Encycl. V. p. 698.
Virey Hist. nat. des med. p. 311.
Lam. Illust. p. 79. tab. 23.
Benennungen.
Holl.
Gemeene peper.
Engl.
The common pepper, pepper-vine.
Franz.
Le poivre commun.
Ital.
Pepe, pevere.
Russ.
Perez.
S a n s c r.
Vellojung, Rrishnumooshunung. (Roxb.)
Mal.
Molago-codi.
Beng.
Murich.
Ar ab.
FilEl.
Der schwarze Pfeffer ist in Ostindieneinheimisch, wo er sowohl auf dem festen Landeals auf deu Inseln, besonders in Java, Borneo,Sumatra und Zeylon, angebaut wird.
Der Stengel ist strauchartig kletternd, seineAeste sind ausgebreitet, gebogen, gestreift, eckig }glatt mit verdickten Gelenken (geniculis nodosis).
Die Blätter stehen auf rundlichen oben rin-nenförmig-ausgehöhlten glatten sechs bis acht Li-nien langen Blattstielen, sie sind eiförmig, au derBasis etwas ungleich, in eine lange Spitze auslau-
fend, ganzrandig, glatt, oben schön grün, untenblafs, mit fünf deutlichen und zwei schwächerenSeitennerven durchzogen; ihre Länge beträgt ohneden Blattstiel vier, die Breite zwei und einen hal-ben bis drei Zoll.
Die Blüthenähren entspringen den Blätterngegenüber auf kurzen Blüthenstielchen, sie sindsehr schlank, ungefähr fünf Zoll lang und über-hängend. Die schildförmigen Schuppen sind läng-lich glatt; zwischen diesen, da wo vier derselbenmit ihren feinen sich erhebenden Rändern zusam-men stofsen, finden sich zwei bis drei kurze Staub-gefäfse, die kurzen Staubfäden tragen an ihrer ver-dickten Spitze die beiden entfernten Fächer desStaubbeutels. Bei dem von mir uniersuchten Ex-emplare des Will den ow'schen Herbariums konnteich den Fruchtknoten nicht deutlich erkennen, wel-ches mit den neuesten Untersuchungen Wall ich»übereinstimmt, nach dem die Blüthen getrenntenGeschlechts seyn sollen.
Die Früchte sind erbsengrofse runde bei derReife rothbraune Beeren, die getrocknet schwarzund runzlich werden und so unter dem Namen
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