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Orchis mascula Lin.
(Männliche Orchis.)
Linne. Clas. XX. Gynandria. Ord. L Diandria.Jussieu. Clas. IV. Ord. III. Orchideae.Sprengel Uebers» d. Gewächsr. p. 28o.
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Char. Gen,
C o r o 11 a ringens.
Label)um basi subtus calcaratum.
Glandulae (1 - 2) pedicellorum pollinis inclusae cucullo unico.
R. Brown, prodr. 3ia.
Linn. Gen. pl. edit. Schreber. n. «367.
Swarz. Act, Holm. 1800. p. 20a.
Char. Spec.
Orchis mascula.
O. labello trilobo crenulato obtuso, labo mediobifido, petalis acutis, exterioribus reflexis;cornu conico adscendente germinis longitu-ome. ••«•..*•
Orcbis major tota purpurea non maculata. .O. foliis sessilibus non maculatis.
Willd. Spec. pl. VoL IV. p. 18.
Pers. Syn. pl. p. 5o4>
Ait. H. Kew, Vol. V. p. 188.
Di erb ach Handb. d. med. pharm, bot. p. 346.
Graumüller Handb. d. pharm, med. bot. IV. föo.
Dietrich Gart. Lex. VI. 4°3.
Richard bot. med. p. 117.
J. Bauh. Hist. U. p. 760,
C. Bauh. Pin. p. 82,
Diese Pflanze findet sich durch ganz Europaauf Waldwiesen; häufiger aber 60II «ie in der Tür-key und in Asien vorkommen. In Deutschlandwächst sie vorzugsweise in den südlichem Theilen.Die Wurzel besteht aus zwey eyförmigen weifsenKnollen, (radix testiculata) von denen der jüngerefest und fleischig, der alte runzlich und zusammengeschrumpft erscheint; an ihrem oberen Ende ent-springen aus der Basis des Stengels mehrere ein-fache, fleischige Wurzelzasern. Der Stengel wirdein bis anderthalb Fufs hoch und ist gröfstentheilsvon den Blattscheiden bedeckt. Die Blätter sindlänglich -lanzettförmig, etwas stumpf, rinnenförmig,fleischig, gestreift, blafs-grün, mit einem eigenen
Glanz. Die violet-rothen Blüthen bilden eine an-sehnliche a - 3 Zoll lange Aehre, Die Blumen-krone sitzt auf dem gedrehten und gestreiften wal-zenförmigen Fruchtknoten (den man nicht für ei-nen Blüthenstiel halten mufs) und ist am Grundemit einem lanzettförmigen gefärbten Nebenblatte(bractea) versehen. Die drey oberen Blumenblät-ter sind eyförmig, lang zugespitzt, die beydenseitlichen stehen nach den Seiten auf-recht ab, das mittlere ruht über den beydenkürzeren inneren, die zusammenneigend eine ge-wölbartige Decke bilden. Unter ihr erhebt sich dasSäulchen, an dessen oberem Theil (synema) zweygesonderte einklappige, vorspringende Fächer^ die
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