Mentha piperita.
(Pfeffer-Münze.)
Linne Clas. XIV. Didynamia. Ord. 1,Jussieu Glas, VIII. Ord. 6. Fam. LabiaU
Chaf. Gen.
Gymnospermia,
Mentha
Ca). Perianthium monophvllum, tubulalum, erectum, quinquedentatum, aequale, persistens.Cor. nionopetala. Petalum erectum, tubulatum, calyce paulo longius. Limbus quadri-
partitus, subaequalis: lacinia superiori latiore, emarginata.Stam. Filamenta quatuor, subulata, erecta, distantia, quorum duo proxima longiora. An-
therae subrotundae.Pist. Germen quadrifidum. Stylus filiformis, erectus, corolla longior. Stigma bifi-
dum, patens.Per. nullum. Calyx erectus, in sinu semina fovens.Sem. quatuor, parva.
Linne gen. pl. edit. Scbreber n. g67.
Char. Spec.
Mentha piperifa, spicis oblongis obtusis basi interrup-
tis, foliis ovato-oblongis acutis serratis petio-
latis glabris, calycibus basi glaberrimis. .Mentha spicis capitatis, foliis ovatis serratis petiolatis,
staminibus corolla brevioribus. . ♦ ♦ ♦
Willdenow enum. pl. b. bot. beruh p. 6oy.
Mentha spicis brevioribus et babitioribus, foliis menthsefuscae, sapore fervido piperis. . . . . ♦
Mentha piperis sapore. ..........
Similis M. viridi, diversa tarnen: foliis petiolatis basirotundatis latioribus; dentibus non acuminatls,spica breviore solitaria, denique stamini-bus corolla brevioribus. .......
Benennungen:
Deutsch. PfefFermünze, englische Münze.
Franz. Menthe poivree.
Port. Horteiaa nimentosa.
Engl. Pepper-mint. »•
Ho 11. Peperminte.
S c h w e d. Pepparmj nta.
Von allen übrigen Münzarten unterscheidet sichdie Pfeifer münze durch ihren sehr durchdrin-genden Geruch und vorzüglich durch ihren aro-matischen, kampferartigen und brennenden Ge-schmack, der hinten nach eine angenehme Kühlungim Munde zurückläfst. Sie ist ausdauernd und■wächst in England in sumpfigen, wässerigen Gegen-den und auf Wiesen wild.
Die Wurzeln derselben sind lang, kriechend,zaserig, und treiben zahlreiche, aufrechte Stengel,
Linne sp, pl. edit, Willdenow 3. p, 79.
— — sp. pl. 80 5.
— — mar. med. 148.Miller dict. n. G. et 12.Houttuyn Linn. pfl. syst. 7. p. 4i9-
Ray angl. 3. p. 234- t. 10. f. 2.Black well herb. t. 291,
W i 11 d e n o v.
welche von grünlicher, gewöhnlich bräunlicher Far-be, viereckig, ästig und wenig haarig sind und dieHohe von einem Fufs und drüber erreichen.
Die Blätter sind gegenüberstehend, kurz ge-stielt, länglich eyförmig, ein wenig zugespitzt, ge-sägt und an ihrem Grunde rund. Man bemerkt anihnen durchsichtige Punkte und ihre obere Flächeist glatt und dunkelgrün, die untere etwas rauh undhaarig.
Die kleinen, violett-rothen, - gestielten Blu-men sind in einzelne von einander seschiedeneQuirle vereinigt, welche an dem Ende der Zweigeund des Stengels kurze cylindrische, etwas dicke,stumpfe Aehren bilden. Die Deckblättchen sindlinienförmig und an beyden Seiten gewimpert.
Der blättrige, gestielte Kelch ist gestreift,punktirt, drüsig, von braunröthlicher Farbe,
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