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Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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Verbascum Thapsus Sehr»

(Wollkraut, Königskerze.)

Lin. Class. V. Pentandria. Ord I. Monogvnia.Juss. Class. VIII. Ord. VIII. Solaneae.Sprengel Uebers. des Gewächsr. p. 45*?.Richard Bot. med. p. 9.85.

G h a r. G e n.C a 1 y x quinquepartitus.Cor oll a rotata, quinqueloba, inaequalis.

Stamina quinque, distantia, inaequalia, filamentis inclinatis, ut plurimum villosis.Pistillum simplex.Capsula ovata, polysperma, bivalvis, bilocularis, dissepimento e valvularum marginihns in-

flexis formato.Semina augulata, receplaculo (placentae) centrali affixa.

Sehr ad. Monogr. Gen. Verbasci. p. n.

Lin. Gen. plant, ed. Sehr. n. 33i.

Juss. Gen. plant, p. 124.

C h a r, S p e c.Verbascum Thapsus Sehr.

V. foliis crenulatis tomentosis, superioribus acutis,racemo spicato denso, coroilae subrotatae la-ciniis oblongis* obtusis erectiusculis, antheris

subaequalibus. . . . . , . Sehr ad. Monogr. Verb. p. i3.

Rom. et Schult. IV. p. 3a5.Decand. Flor. Franc. Vol. 111. p. 600.M. a. Bieb. Taur, Cauc. I. n. S97. III. p. i>o.Besser Flor. Gall. n. 264.(Plurima synonima Auct. ad V. thapsiforme Sehr, pertinent, alia dubia remanent.)

Benennungen.S. Verb. Thapsus im ersten Hefte.

Man findet diese Pflanze durch ganz Deutsch-land an ungebauten sonnigen Stellen, doch mehrin den südlicheren als nördlichen Gegenden.

Die Wurzel ist zweijährig, stark, holzig, miteiner fleischigen weifslichen Rinde und dicken ho-rizontal ausgebreiteten Fasern versehen.

Der Stengel ist gerade - aufrecht, einfachoder selten gegen die Spitze hin mit kurzen Blü-thetragenden Nebenästen besetzt; er ist rund, dicht-

*) Verbascum Thapsus der ersten Lieferang gehört J.u V. ph

beblättert, von den wellenförmigen, herablaufendenFortsätzen der Blätter geflügelt und erreicht ein©Höhe von vier bis sieben Fufs.

Die Blätter stehen horizontal ab, sind grofs,herablaufend, länglich, nach der Basis etwas ver-schmälert, ganzrandig, schmutzig-grün und auf bei-den Seiten mit einem dichten, weifsen, wolligenFilz bekleidet; die unteren, die eine Länge von an-derthalb Fufs gewinnen, sind stumpf, die oberenspitz; in der Nähe der Blüthen werden sie vielkleiner, eirundlich, mit einer vorgezogenen, schma-len und gekrümmten Spitze.

loraoides Lin. (V. Thapsus Plenk.)