chicum autumnale und in dem Subadillsaamenvorkommt, an Gallussäure gebunden.Eine fette Materie.Einen gelben extractiven Farbestoff.Gummi und Stärkraehl,Anm. Nach einer Beobachtung des Herrn Pro-fessor Hoppe verbreitet die Pflanze zuweilen (un-ter bestimmten äufsern Verhältnissen) einen uner-träglichen, dem Menschenkoth ähnlichen Geruch.
Wir haben bei dieser Bearbeitung der beidenGermer-Arten vollständige Exemplare benutzt, dieuns theils von Herrn Professor Hoppe aus denSalzburger Alpen, theils von Herrn Dr. Trachselund Herrn Apotheker Studer in Bern gütigst mit-getheilt wurden. Durch die Güte des letztern er-hielten wir ebenfalls eine an Ort und Stelle gefer-tigte Zeichnung des V. Lobelianum. Alle aus derSchweitz erhaltenen Exemplare, so wie diejenigen,die ich selbst auf dem Rigi und auf dem Jura sah,gehören zu dieser letztern Art, so dafs ich demGlauben, dafä Ver. albura Bernh. gar nicht in derSchweitz vorkomme, Raum geben mochte.
(N. t. E.)
Abbildungen.Lobel, Stirp. p. 1Ü7. icon bona.
Erklärung der Tafel.
i. Die blühende Spitze des Stengels.
2. Ein grofses Blatt mit einem Theil des Stengels.
3. Die Wurzel.
4. Eine geöffnete Blüthe mit den Staubgefäfsen und
dem Pistill.
5. Ein Blättchen der Blüthenhülle, vergröfsert.
6. Die Staubgefäfse und das Pistill, vergröfsert.
8. Ein Staubgefäfs mit geöffneter Anthere, starkvergröfsert.
8. Ein halb reifer Fruchtknoten mit den Staubge-
fäfsen, in natürlicher Gröfse,
9. Die reife Frucht.
10. Der Saamen.