NeeF (48) Rees4. Weilen die Cathalische den kleinen Beginnen=Convent zuGoch zwarn repetirt, die Reformirte aber dagegen einen Bescheidder Clevischer Regierung de Anno.... vorgebracht, ist placidirtdaß allerseits dem Bescheid gelebet werden solle.5. Weilen man Pfaltz-Neuburgischen Theils sustiniret, daßVicaria Sanctissimæ Trinitatis zu Wesel biß Anno 1662. da derletzte Possessor gewesener Probst zu Xanten Johann von Ster-nenberg genannt, zu Düsseldorff gestorben, Catholisch gewesen,und von den Herren Chur-Brandenburgischen zu Bielefeld ange-ben worden, daß dieselbe von Catholischen annoch possediret, inder That sich aber befinden solte, das sie jetzt von Evangelischengenossen werde, ist verabredet, daß solches untersuchet, undunerachtet davon in dem Recess nichts gemeldet, dannoch die Vi-caria, wan sich befinden solte, daß dieselbe ante Annum 1657. adEvangelicos Ulus würcklich applicirt gewesen, den Catholischenalso bald gelassen werden soll.6. Wird den Catholischen verstattet, an statt der jüngst vomWahl=Strom abgetriebener Kirchen zu Hulhausen eine andereKirche in gedachter Herrlichkeit Hulhausen zu setzen.7. So soll auch die Clevische Regierung rescribirt werden,daß wegen Abgang der Canicanit- und Vicareyen Plätze undStallungen bey Einrichtung der Gassen zum Nassauischen Thorzu Cleve die längst vertröstete Satisfaction denen Geistlichen ge-schehen, und im übrigen mit dem Unterhalt der Gassen oder sonstendas Capitul nicht beschweret werden solle.8. Die von den Beambten zu Hörde und Lühnen vor etwazwey Jahren arrestirte, denen Vicareyen zu Dortmund zugehö-ige Pächte sollen relaxirt, und gedachten Vicareyen ungehin-dert gefolget werden.9. Obwohl Se. Churfürstl. Durchl. als Landes=Fürst bey demRecess die Dispensation in Matrimonialibus vorbehalten, wei-len sie dennoch Dero Catholischen Unterthanen die Gewissens-Freyheit in allem gnädigst gern gönnen, so ist verglichen, daß obge-dachte
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Religions-Vergleich Welcher zwischen Dem Durchleuchtigsten Fürsten und Herren, Herren Friederich Wilhelmen, Mcraggraffen zu Brandenburg, des H. Röm. Reichs Erz-Cämmerern, und Churfürsten in Preussen, zu Magdeburg, Gülich, Cleve, Berg, Stettin, Pommern der Cassuben und Wenden, auch in Schlesien, zu Crossen und Jäferndorff Herzogen, Burggraffen zu Nürnberg Fürsten zu Halberstatt, Minden und Camin, Graffen zu der Marck und Ravensberg, Herren zu Ravenstein, und der Lande Lawenburg und Butau. : Und Dem Durchleuchtigsten Fürsten und Herren, Herren Philipp Wilhelmen, Pfalz-Graffen bey Rhein, in Bayern zu Gülich, Cleve und Berge Hertzogen, Grtaffen zu Veldentz, Sponheim, der Marck, Ravensberg, und Mörß, Herren zu Ravenstein, u. Uber Das Religions- und Kirchen-Wesen In denen Hertzogthumben Gülin, Cleve und Berg, auch Graffschafften Marck und Ravensberg respectivè am 26. Aprilis 1672. zu Cöllen an der Spree, und am 30. Julii 1673. zu Düsseldorff auffgerichtet worden.
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