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Religions-Vergleich Welcher zwischen Dem Durchleuchtigsten Fürsten und Herren, Herren Friederich Wilhelmen, Mcraggraffen zu Brandenburg, des H. Röm. Reichs Erz-Cämmerern, und Churfürsten in Preussen, zu Magdeburg, Gülich, Cleve, Berg, Stettin, Pommern der Cassuben und Wenden, auch in Schlesien, zu Crossen und Jäferndorff Herzogen, Burggraffen zu Nürnberg Fürsten zu Halberstatt, Minden und Camin, Graffen zu der Marck und Ravensberg, Herren zu Ravenstein, und der Lande Lawenburg und Butau. : Und Dem Durchleuchtigsten Fürsten und Herren, Herren Philipp Wilhelmen, Pfalz-Graffen bey Rhein, in Bayern zu Gülich, Cleve und Berge Hertzogen, Grtaffen zu Veldentz, Sponheim, der Marck, Ravensberg, und Mörß, Herren zu Ravenstein, u. Uber Das Religions- und Kirchen-Wesen In denen Hertzogthumben Gülin, Cleve und Berg, auch Graffschafften Marck und Ravensberg respectivè am 26. Aprilis 1672. zu Cöllen an der Spree, und am 30. Julii 1673. zu Düsseldorff auffgerichtet worden.
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(32)die Procession oder das Venerabile vorbey, auf die Seithenin ein Hauß oder zurück gehen, oder dem Priester und de-nen, welche mit ihm seynd, eine dergleiche Ehrerbietung be-weisen, als wie sie zu thun pflegten, wan Priester und an-dere ehrliche Leuthe ihnen zu andern Zeiten begegnen.§. 9. Es soll in Barmen, Sohlingen, und ElverfeldeWie selbigedie Catholi, den Evangelischen so Reformirten als Lutherischen bey denſche FeſtägeCathol. Fast-Tägen öffentlich, an übrigen Orten aber in denzu observi-Häuseren bey verschlossenen Buden, Thüren, Laden und Fen-steren zu arbeiten erlaubt seyn, und sollen sie deswegen keineInquisition und Bestraffung zu befürchten haben, wan aberden Grobschmieden an Feyr-Tagen von Durchreisenden Ar-beit zugebracht wird, mögen sie selbe auch öffentlich verfertigeMögen§. 10. Es bleibet offtged. Reformirten und LutherischenFleisch speilen in derbevor, in der Fasten auch am Freytag und anderen Römisch-Faſten unCatholischen Abstinentz=Tagen in ihren Häuseren Fleischanderen Alstinentz Tazu speisen, wan sie nur ihr Römisch-Catholisch Hauß-Ge-sinde wider ihren Willen solches zu essen nicht anhalten.ARTICULUS IX.Evangeli§. 1. Damit es auch der Jurisdiction halber in Geistl.corum Jurisdictio in Sachen, welche die Reformirte und Lutherische angehen,geistlicherinskünfftige in diesen Hertzogthumben Gülich und Bergeseine Richtigkeit habe; Soll keine Censur, Disciplin, Ma-tri monial und dergleichen Sachen, welche sonften bey de-nen Evangelischen ad Forum Ecclesiasticum oder Mixtumgehören, vor denen Land-Dechanten, oder anderen Geistl.Römisch-Catholischen Gerichteren gezogen, sonderen vondenenselben gäntzlich befreyet seyn und bleiben.§. 2. Und dahero mögen die Evangelische, wan sie unter-Über Ehe.Sachen.einander in Ehe-Sachen streitig worden, sie bey den Syno-den, Classicus, Presbyteriis, Consistoriis, Inspectorio, ederbey ihren Seel-Sorgeren angeben, welche dan die Partheyenzu sich zu veranlassen, sie zu vergleichen und in der Güte voneinan-