Mehrteiliges Werk 
Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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pharmazeutischen Gebrauch die Blätter mit den Blü-then unter dem Namen Herba Thymi, und wen-det dieses Kraut, wie den vorhergehenden Quen-del, gewöhnlich äufserlich an; übrigens ist es auchals Gewürz geschätzt. Das ätherische Oel, welcheses in reichlicher Menge enthält, ist frisch gelb-lich, später dunkelbraun von feurigem Geschmack,und kampferhaltig, wie diefs bei den meisten Pflan-zen aus dieser Familie der Fall ist.

Anm. Die angegebene Spielart unterscheidet sichhier wie bei der vorhergehenden Art durch diekleineren Blüthen, in denen ich ebenfalls keineStaubgefäfse entdecken konnte.

(N. v. E.)

Erklärung der Tafel.

i. Ein Ast der blühenden Pflanze.

2. Die Spielart mit kleineren Blumen, ohne Staub-gefäfse.

3. Eine Blüthe von vorn gesehen, vergröfsert.

4« Eine Blüthe von der Seite, in natürlicher Gröfse.

5. Dieselbe, vergröfsert.

6. Der Kelch mit den Haaren am Schlund.

7. Eine gespaltene Blume, ebenfalls stark ver-

gröfsert.