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Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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Sphaerococcus Helmintochortos Ag.

(Das Korsicanische Wurmmoos.)

Lin, Class. XXIV. Cryptogamia. Ord. IU. Algae.Juss, Class. I. Ord. II. Algae.Sprengel Uebers. des Gewächsr. p. 33.Decand. Ess. sur les propr. med. n, i5o.Agardh Syst. Algarutn p, XI. (Algae-Florideae.)

Ghar. Gen.

Frons subcoriacea vel expanso-plana et tunc aut dichotoma aut pinnata, vel filiformis.

Fructus: Capsulae (sporangia) sphaericae, intus foventes nucleum globosum sporidiorum ro-

tundorum.

Ag. 1. c. p. XXXIV.

Spec. Alg. II. p. 227.

Ghar. Spec.Sphaerococcus Hermintochortos.

S. fronde cartilaginea tereti caespitosa im plicata,caule filiformi repente, ramis setaceis subdi-cbotomis obsolete transversim striatis. . . ,

Ceramium Helmintochortos,Gigartina HelmintorchortosFucus Helmintochorton .

Ag. Syst. Alg. p. 235. Spec, Alg. II. p. 3i5.Roth Cat. bot. II. p. 168. III. p. 157.Lamour, Ess. sur les Thalass. p. 49-Decand. Fl. franc. n, 88.

Bull, des scienc, phil. III. p. 263.La Tourette Journ. de Physique 1782. Sept.Di erb. Handb. der med. pbarm. Bot. p. 4 2 9-Rieh. Bot, med. p. 16.Guib*. Hist. des drog. II, p. 171.Virey Hist. nat. des med. p. i38.Eberm. Allg. Encycl. V. p. 721.

Das W u r m m o o s ist an den felsigen Uferndes mittelländischen Meeres, besonders an der Küstevon Korsika einheimisch.

Es ist eine fadenförmige ästige Alge, Der un-tere Theil, (der Hauptstengel, wenn wir bei einemso unvollkommenen kryptogamischen Gewächs die-sen Ausdruck gebrauchen dürften ?) liegt nieder undaus ihm steigen zahlreiche dichotomisch verzweigteAeste auf, so dafs das Ganze dichte Rasen bildet;die Aeste sind rund, borstenförmig und laufen insehr feine lange Spitzen aus, die bei starker Ver-gröfserung gegliedert erscheinen. Die Farbe des un-teren Theils ist gewöhnlich ein schmutziges Gelb;

die Aeste sind purpurroth, zuweilen ist aber auchdas ganze Gewächs gelblich-braun; die Substanz istknorpelig (cartilaginea); unter dem Mikroskop siehtman dunklere gleichsam körnige Stellen in einerhelleren Membran, die bei einer starken Vergrös-serung ein unregelmäfsig - zelliges Gefüge (contex-tus vesiculosus) zeigt.

Die Frucht ist nach Roths Angabe einekleine, an den Seiten ansitzende runde Kapsel, dieein durchsichtiges Bläschen enthält. Mir ist einesolche Frucht, ob ich gleich sehr viele Exemplareuntersuchte, noch nicht vorgekommen und unseregrüfsten Algologen, die Herren Professoren Agardh