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Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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Rumex nemorosus Sehr.

(Der Wald-Ampfer.)

G h a r. S p ec,Rumex nemorosus Sehr.

R. floribus hermaphroditis, valvulis oblongis obtu-sis integerrimis, unica (vel duabus) graniferis,foliis lanceolatis......

R. Nemolapathum; Ehrh. valvulis lineari-ob-longis integerrimis obtusiusculis, unica callogloboso obsita, foliis inferioribus cordatisovato lanceolatis acuminatis, summis utrinqueattenuatis, caule subsimplici, (ramis patenti-bus) ramulisque strictis gracilibus subaphyl-lis. Var. a. exanguis. , . . . .

Willd. Enum. plant. H. Ber. p. 397.

Hagenb, Fl. Bas. p. 3\2.

Decand. Fl. Fr. Suppl. n. 2219. a. p. 367.

Wallr. Seh ed. er it. p. i58.

a Boenningh. Prodr. Fl. Mon. p. 107.

R. condylodes; floribus hermaphroditis, valvu-lis integerrimis lanceolatis, unica granifera,foliis cordato-lanceolatis, venis concoloribus. Marsch a Bieberst Fl. taur. cauc. I. p. 288.

R. sanguiueus B. viridis......Sm. Fl. Britt. I. p. 390.

R. acutus .........Lin. seeundum Bernhardi in Tromsd. Journ. HI.

2. p. 37. et seq.

Benennungen.

(In so fern wir ihn nämlich mit Bernhardi fürR. acutus erkennen, kommen ihm folgende Na-men zu.)

Holl. Spitsbladige patich.

Dan. Spids skreppe.

Seh w ed. Haestsyra.

Engl. The sharp-pointed dock.

Ital. Lapazio.

Span. Lampazo.

Port, Labaca menor.

Russ. Konskie-schawel.

Unger» L6 Soska.

Diese Ampferart wächst durch ganz Deutsch-land an schattigen feuchten Stellen in Wäldern,doch nicht so häufig als die beiden vorhergehendenhier abgebddeten Arten.

Die Wurzel ist der des R. obtusifolius ähn-lich, doch gewöhnlich schwächer; im Innern ist siesehr blafs-gelb; der Holzring ist fest, weifs oderzuweilen röthlich.

Der Stengel ist aufrecht, drei bis vier Fufshoch, an der Basis fast rund, nach oben gefurchtund eckig, übrigens ganz glatt, grün oder röthlich.Die Aeste kommen fast aus allen Blattwhikeln her-vor, sind aufrecht oder etwas abstehend, und fastganz mit Blüthen besetzt.

Die Blätter sind gestielt, aus einer etwas un-gleichen und kaum herzförmigen Basis länglich zu-gespitzt, (oder breit-lanzettförmig) am Rande mehroder minder fein gekerbt, zuweilen etwas kiausund auf beiden Seiten glatt; an den unteren undgröfsten sind die Blattstiele ungefähr zwei Zoll lang,und das Blatt selbst ist fünf bis fünf und einen hal-ben Zoll lang und anderthalb bis zwei Zoll breit.

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