Mehrteiliges Werk 
Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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Die Frucht ist wie bei allen Ampferarten einkleiner glatter dreiseitiger blafs bräunlicher Saamen-balg (caryopsis.)

Die Wurzel wird noch jetzt in einigen Ge-genden Deutschlands, und besonders in der Schweiz,in den Officinen unter dem Namen Mönchsrhabar-ber, Rad. Rhabarbari Monachorum, auf-bewahrt. Sie hat im äufseren Ansehen einige Aehn-lichkeit mit einer geringen Sorte der Rhabarber,schmeckt bitter, aber doch mehr adstringirend undnähert sich dadurch der Rhapontik-Wurzel.Anm. Wir glauben von diesem R. alpinus Lin.die von Decandolle beschriebene Art son-dern zu müssen, die sich durch ein gra-nulum auf einer der inneren Kelch-klappen unterscheidet. Ein Exemplar desbotanischen Gartens, welches ich für diesePflanze halte, zeichnet sich aufserdem durchdie vollkommen-grüne Farbe der Blüthen beigleichem Standort, durch schwache undeutlicheZähne an den fruchttragenden Kelchklappen und.kürzere Scheiden an den Blattstielen aus. Ichschlage deshalb für diese letztere Art den Na-men R. Decandollii vor.

(N. v. E.)

Erklärung der Tafeln.

A. i. Die blühende Spitze des Stengels.

2. Eine männliche Blüthe, in natürlicher Gröfse.

3. Dieselbe, vergröfsert.

4. Dieselbe, vom Rücken gesehen.

5. Ein Staubgefäfs.

6. Ein weibliche Blüthe, in natürlicher Gröfse.

7. Dieselbe, vergröfsert.

8. Der Fruchtknoten mit den Narben.

9. Derselbe, vergröfsert.

io. Derselbe, von oben gesehen.

11. Der Kelch mit der reifen Frucht, in natür-licher Gröfse.

12. Derselbe, vom Rücken gesehen.

i3. Ein Aestchen der Rispe von Rum ex De-candollii.14. Die Kelchklappen mit dem granulum,i5. Dieselben, vergröfsert.

B. 16. Ein Wurzelblatt.

17. Die Wurzel.

18. Ein Querdurchschnitt derselben.