ist, vor; Sie ist gewöhnlich mit grauen Flechtenbedeckt, welche die rothe Farbe der Epidermisverhüllen; unter dieser erscheint die Rindensub-stanz, fasrig, zähe, aber dicht, rostfarbig mit dun-kleren Flecken; da wo sie das Holz berührt, sollsie dunkel-purpurroth seyn, mit dunklern undheilern Stellen gemischt. Auf dem Querschnitt istsie glänzend} das Pulver derselben ist blafs zimmt-farbig. Die Rinde besitzt im frischen Zustande einenunangenehmen Geruch, der sich bei dem Trocknenverliert; der Geschmack ist schwach bitter, etwasherb und kräftiger in den innern (Bast) Lagen derRinde.
Anmerk. So beschreibt Bondt die Rinde!Ein vorliegendes Stück meiner Sammlung istflach, ungefähr zwei Zoll breit, vier Zoll lang,und zwei bis drei Linien dick; die Oberflächeist noch an einzelnen Stellen vorhanden undblafs grau, wahrscheinlich von dem fest ansit-zenden , krustenartigen Thallus einer Flechte;unter dieser liegt eine lockere, schmutzig-gelb-liche Substanz; der ^dichtere Theil der Rindeist rostfarbig und ihm hängt eine aus cisengrau
und blafsgelb gemischte Bast-Lage dicht an.Der Geschmack ist sehr unbedeutend. Wennwir diese Beschreibung mit der von Bondtgegebenen vergleichen, so scheint es unsallerdings wahrscheinlicher, dafs diese soge-nannte Surinamische Rinde, wie sie jetztim Handel vorkommt, von der Geoffraea iu-ermis Sw. als von G. surinamensis ab-stamme.
(N. v. E.)
Erklärung der Tafel.
i. Ein blühender Zweig.
2. Dis Fahne.
3. Die beiden Segel.
4. Die Blättchen des Kiels.
5. Der Kelch mit den Staubgefäfsen und dem Pi-still.
(Alle Figuren in natürlicher Gröfse.)
6. Dieselbe Figur, vergröfsert.
7. Der Kelch, vertikal durchschnitten, so dafsman das Pistill sieht, in natürlicher Gröfse.