Mehrteiliges Werk 
Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Cyperus rotundus Lin. et C. officinalis nob.

CDas runde und officinelle Cyperngras.)

Lin. Class. III. Triandria. Ord. I. Monogynia,- Juss. Class. IL Ord. III. Cyperoideae.Sprengel Uebers. des Gewächsr. p. 129.Decand. Ess. sur les propr. med. n. 139.

Char. Gen.

Spiculae multiflorae floribus hermaphroditis,

Glumae distiche imbricatae uniflorae, nonnullae inferiores vacuae.

Stamina tria, rarissime unicum.

Stylus bi vel trifidus.

Setae hypogynae nullae.

Caryopsis compressa aut triquctra.

Kua|h in Syn. plant, aeq. orb. nov. I. p. i37*Lin. Gen. plant, ed. Schreb. n. 93.

Char, S p e c.Cyperus rotundus.

C. culmo triquetro subnudo, umbella decomposita

spiculis alternis linearibus. ....

Lin. Fl. Zeyl. 36. Mat. med. ed. I. p. 11. (excL cet. synon.)

C, culmo triquetro, radice tuberosa, culmis 1-2pedalibus obtuse triangularibus, umbella com-posita spiculis alternis, involucro triphyllo lon-gitudine umbellae, semine angulato. . .

C. hexastachyus ..... Rottb. Gram. p. 28. c. ic. (secund. Roxb.)

Rom. et Schult. Syst. Veget. II. p. 198. Mant. II. p. 113.

Roxb., Car. et Wall. Fl. Ind. I. p. 201.

Benennungen.

Franz. Le souchet rond.Ital. * Bacicci, cunzia.Port. Albafor redondo.Sanscr, Moosta, Moostuka.Bengal. Mootha.

Das runde Cyperngras ist durcb ganz Ostin-dien als eine sehr gemeine Pflanze verbreitet undin den Gärten, besonders in dem grofsen bot. Gar-ten in Calcutta als ein verderbliches Unkrautverhafst.

Die perennirende kriechende Wurzel trägteiförmige geringelte, aufsen rostbraune, innen weifseKnollen von der Gröfse einer Haselnufs, die durchdünne Fasern zusammenhängen, und bringt dannselten blühende Halme.

Diese sind aufrecht, gröfstentheils nackt, drei-eckig, glatt, ein bis zwei Fufs hoch.

Die Blätter entspringen alle am Grunde desHalmes, sind schmal, glatt, schön grün und kür-zer als der Halm,

Die Hülle (involucrum) besteht aus drei ßlätt-chen von ungleicher Länge; das längste ist eben solang oder nur wenig länger als die ganze Blüthen-Dolde und rückwärts etwas rauh anzufühlen.

Die BlüthensHele, deren bei den vorlie-genden Exemplaren aus Java vier bis sechs vorhan-den, sind von sehr verschiedener Länge, die kür-zeren messen drei bis sechs Linien, die beiden läng-sten anderthalb bis zwei Zoll; die Scheidchen sindkurz und abgestutzt. An der Spitze jedes Blüthen-stiels sitzen abwechselnd aber genähert vier bisacht schmale und spitze vier bis fünf Linien lange

y/4