Die Blätter und Blüthen besitzen einen ange-nehmen aromatischen flüchtigen Geruch; der Ge-schmack ist schwach bitter und etwas scharf. Siewurden unter dem Namen Herba Botryos vul-garis in der Medizin angewendet, sind aber jetztdurch das vorhergehende fast ganz verdrängt.Anm. Nach Hagen (Lehrb. d. Apoth. K. I. p. 233)enthält diese Pflanze ebenfalls Salpeter und einätherisches Oel, welches theils flüssig, theils vonbutterar tiger Consistenz erhalten wird.
(N. v. E,)
Abbildungen»Blackw. Herb. tab. 3i4-
Erklärung der Tafel.
1. Die blühende Pflanze.
2. Ein Aestchen mit Frucht.
3. Eine Blüthe, stark vergröfsert, von der Seitegesehen.
4« Dieselbe, ausgebreitet mit den Staubgefäfsen unddem Pistill.
5. Ein Blättchen der Blüthenhülle.
6. Ein Staubgefäfs, von vorn gesehen.
7. Dasselbe von hinten,
8. Der Fruchtknoten mit den beiden Griffeln,q. Eine Blüthenhülle mit der Frucht.
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