Bonplandia trifoliata Willd.
(Dreiblättrige Bonplandia.)
Lin. Class. V. Pentandria, Ord. I. Monogynia.Juss. Class. XIII. Ord. XXI. Rutaceae.Sprengel Uebers. des Gewächsr. p. 672.Cuspariaceae Decand, Me'm. du Mus, Vol. IX. p. 139.
C h a r. Gen.
Calyx quinque-dentatus, campanulatus, persistens.
Petala quinque, coriacea, margine cohaerentia, corollam pentagonam simulantia.Stamina quinque, petalis sub medio adnexa, quorum tria interdum sterilia*).Antherae lineares, basi biappendiculatae.
Coronula decem-dentata, e receptaculo orta, ovarium cingens,Stylus unicus, Stigmata quinque.Carpella quinque, distincta, monosperma.
Willd. Acta Acad. Ber. 1802. p. 24.Humb. et Bonpl. PL equin. II. p. 59.Decand. 1. c. p. 142. (Cusparia.)Nees et Martius in Act. Acad. N. C. XI. p.(Fraxinellae.)
C h a r. S p e c.Bonplandia trifoliata W.
B. foliis ternatis sempervirentibus, floribus racemosis.
Angustura Cuspare ......Rom. et Schult. Syst. Veget. Vol. IV. p. 189.
Galipea Cusparia ......Decand. Prodr. R. veg. I. p. 731.
B. trifoliata. ......Willd. Berlin. Jahrb. d. Pharm. X. p. 81.
Hayne Getr. Daist. 1. p. 18.
Flor, medic. I. p. 85.
Dierb. Handb. d. m. pharm. Bot. p. 54-
Richard Bot. med. p. 774.
Eberm. Allg. Encycl. V. p. 336.
151.
Dieser schöne und ansehnliche sechszig bisachtzig Fufs hohe Baum ist in den Waldungen vonUpata, Alta Gracia und Copapui, in denMissionen von Garony, südlich vom Orinocco,so wie in der Nähe von Cum ana und NuevaBarcelona im südlichen Amerika einheimisch.
Der Stamm ist gerade - aufrecht; seine unternAeste haben eine horizontale, die obern eine mehraufrechte Richtung. Die Rinde des Stammes istzwei bis drei Linien dick und grau; die des jun-gen Holzes ist grün, glatt und mit kleinen grau-lich-weifsen Höckerchen besetzt. Die abwechselnd-stehenden, immergrünen, ein bis zwei Fufs langenBlätter sind aus drei besoudern Blättchen, die ander Spitze eines zehn Zoll langen, rundeu und ander Basis verdickten Blattstiels stehen, zusammen-
*) Nach Decandolles neuster Arbeit über diese Familie
gesetzt. (Folia ternata.) Diese gemeinschaftlichenBlattstiele sind mit denselben Erhabenheiten, wiedie junge Rinde, bedeckt. Die Blättchen sind läng-lich, auf beiden Seiten zugespitzt, ganzrandig, mitpunktförmigen Drüsen, wie bei den Pomeranzen-blättern, besetzt und wohlriechend; die Seiten-blättchen sind etwas kleiner, am Grunde ungleich.Die weifsen Blüthen stehen in aufrechten zu-sammengesetzten Trauben von der Länge der Blät-ter, aus deren Winkeln sie entspringen. Die Kelchesind glockenförmig, bleibend, filzig, und am Saumin fünf gleiche Zähne gespalten. Die Blumenkronebesteht aus fünf weifsen, auf der äufsern Seite be-haarten Blumenblättern, die sich in Gestalt einereinblättrigen röhrenförmigen Blumeukrone an ein-ander anschliefsen. Ein aus zehn kleinen schuppi-
sind die Stamina «hypogina."
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