gel, theils an verwundeten Stellen desselben her-austritt und an der Luft erhärtet, ist das Tra-ganth- Gummi, Gummi Tragacantha derOfficinen. Wir erhalten dieses Gummi in schmalenfadenförmigen gedrehlen und gewundenen blafsgelblich - weifsen halbdurchscheinenden Stückchen,ohne Geschmack und Geruch. Je heller und weis-ser das Gummi ist, desto mehr wird es geschätztJn kaltem Wasser schwillt es stark auf, und giebteine kleisterartige Masse. Es ist als ein inniges Ge-misch aus wirklichem Gummi und einem ei-genthümlichen Stoff, Traganthstoff, (Bassorin)zu betrachten.
A n m. Aufser der hier beschriebenen Pflanze soll nachLabillardiere in Syrien von Astragalusgummifer Traganth gewonnen werden. Ast.
TragacanthaLin. hingegen, der im südlichen
Europa wächst, giebt kein Gummi, wie schon
früher bekannt war, und ein gleiches sagt von
Ast. creticus Lin. der berühmte Reisende
Sieb er, der deshalb auf der Insel Creta selbst
Nachforschungen hielt.
(N. v. E.)
Abbildungen.Olivier Vojage dans l'e'mpire Othom. tab. 44-
Erklärung der Tafel.
i. Die blühende Pflanze.
2. Ein Blatt, etwas vergröfsert.
3. Eine Blüthe.