Astragalus verus Olivier.
(Der wahre Traganthstrauch.)
Lin. Class. XVII. Ord. IV. Dccandria.Juss. Class. XIV. Ord. XI. Leguminosae.Sprengel Uebers, d. Gewächsr. p. 740.
C h
a r.
e n.
Calyx monophyllus apice quinque-denlatus, dentibus inferioribus minoribus.
Corolla papilionacea; Vexillum alis et carina longius, rectum, obtusum, emarginatum;
Alae oblongae; Carina longitudine alarum, emarginata.
S t a m i n a decem, diadelpha; Antherae subrotundae.
Germen teretiusculum; Stylus subulatus adscendens, stigmate obtuso.
Legumen biloculare, oblongura, ventricosum, polyspermum.
Scmiua reniformia,
Lin. Gen. plant, ed. Scbreb. n. 1208.
Juss. Gen. plant, p. 358.
C h a r.Astragalus verus Ol.
A. fruticosus, foliolis villosis setaceis subulatis;
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floribus axilaribus aggregatis luteis. , ,
S p e c.
Olivier Voy. dans Fempire Othotn. V. p. J»4?..
Di erb. Handb. d. med. pharm. Bot. p. 3o5.
Sprengel Inst, pharm, p. 38.
Rieh. Bot. med. p. 555.
Virey. Hist. nat. des med. p. 282.
Wir verdanken die K'enntnifs der hier abgebil-deten wahren Traganthpflanze dem berühmten Na-turforscher 01 i v i e r, dem Entdecker der Galläpfel-Eiche, der sie auf seiner Reise in Klein-Asien,Armenien und dem nördlichem Persien ent-deckte.
Der Stengel ist strauchartig, sehr ästig, zweibis drei Fufs hoch und ohngefahr einen Zoll dick.Die zahlreichen Aeste stehen aufrecht und sinddicht mit an der Spitze abstehenden dornigenSchuppen bedeckt, die von dem stehen-bleibendenunteren Theil der Blattstiele und der Afterblättchengebildet werden.
Die Blätter stehen genähert an den Spitzender Aeste, sind ungefähr fünfzehn Linien langund aus sechs bis acht Paaren gegenständiger Fie-
derblättchen zusammengesetzt; diese Blättchen sindsehr schmal, borstenförmig zugespitzt und behaart;der gemeinschaftliche Blattstiel läuft in eine vor-springende gelbliche Spitze aus und ist an der Ba-sis mit zwei lang zugespitzten Afterblättchen ver-wachsen.
Die Blüthen sind gelb und sitzen in den Bkitl-winkeln an der Spitze der Aeste. Der kurze Kelchund die Deckblättchen sind mit wolligen Haarenbekleidet. (Olivier.)
Die Früchte, welche Olivier bei Teherangesammelt hatte, sind leider auf der Reise yerloh-ren worden.
Der Saft dieser Pflanze, der in den MonatenJuli bis September, theils von selbst aus dem Sten-
If-C