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Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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Artemisia vulgaris Lin,

(Der gemeine Beifufs.)

CHar.Artemisia vulgaris,

A. foliis pinnatifidis planis laciniatis, floribiis ercctis.

A. foliis pinnatifidis planis incisis, subtus tomen-tosis, racemis simplicibus recurvatis, florumradio quinquefloro. .....

A. foliis subtus tomentosis, caulinis pinnatifidis, la-ciniis lauceolatis subdentatis acutis, floralibusindivisis linearibus lanccolatis, floribus sub-sessilibus oblongis erectis, calycibus tomentosis.

Sp

e c.

Lin. Mat. med. ed. I. p. i35. Flor. Suec. p. 667.

Roth. Fl. Germ. II. p. 307.Smith Fl. Britt. II. p. 865.

Willd. Spec. plant. III. p. 1845.

Pers. Syn. plant. II. p. 4*3.

Decand. Fl. Franc, n. 3238.

Di erb. Handb. der med. pharm. Bot. p. 32G.

Rieh. Bot. med. p. 379.

Guib. Bist, des drog. II. p. 5.

Virey Hist. nat. des med. p. 2o3.

Eberm. Allg, Encycl. V. p. 4io.

Benennunge n.

Holl. Gemeene Byvoet.Dan. Bynke.

Scbwed. Grabe, Rödbo.Engl. The mugworr.

L'armoise vulgaire, l'lierbe de St» Jean,

Artemisia.

Artemisia.

Artemisia, artemija.

Tschnernobilnik,

Bylilca.Boehm. Cernobyl.U n g a r. Fekete - iiröm.

Franz.

1 1 a 1.

Span,

Port,

Russ.

Poln.

Der gemeine Beifufs kommt an Hecken undauf Schutt in den inehrsten Gegenden von Deutsch-land vor.

Der perennirende Wurzelstock löst sich inviele lange ästige gelblich-weifse Fasern auf undtreibt an seiner Spitze mehrere Stengel.

Diese Stengel sind aufrecht, etwas eckig, glatt,röthlich, mit zahlreichen abstehenden Aesten be-setzt, drei bis sechs Fufs hoch.

Die Wurzelblätter sind gestielt herzförmig,stumpf, dreilappig, gezähnt; die Stengelblättersind doppelt gefiedert-zerschnitten t bipinnatifida).Die Abschnitte sind lanzettförmig, zugespitzt, mehroder minder gezahnt; nach der Spitze des Stengelshin werden die Blätter einfach-gefiedert-zerschnit-ten, mit linien-lanzettförmigen Abschnitten, und inder JNähe der Blüthen bleiben nur diese als dieganzen Blätter übrig, alle sind oben grün und glattmit vertieften Narben, unten aber mit einem weis-sen seidenartigen Filz bedeckt.

Die kleinen Blüthen sind fast sitzend, ähren-förmig an den Spitzen des Stengels und der Zweigezusammengehäuft.

Die gemeinschaftlichen Kelche sind ei-förmig, ihre Schuppen sind länglich - oval, stumpfmit einem breiten durchsichtigen Rand versehen,und mit weifsen wolligen Haaren besetzt.