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Plantæ medicinales oder Sammlung offizineller Pflanzen
Entstehung
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Amomum Cardamomum Linn.

Der runde Cardamom.

Lin. Class. I. Monandria Ord. I. Monogynia.

Juss. Class. IV. Ord. IL Cannae.

Scitamineae Lin. Sprengel Uebers. d. Gewächsr. p. 270.

Char. Gen.

Corollae limbus interior unilabiatus.Anthera duplex, crista intcgra vel biloba.Capsula Irilocularis, trivalvis.Semina arillala.

Roxb. Flor. Ind. p, 37.

Roem et Schult. Syst. Veget. Vol. L p. 556.

Char. Spec.Amomum Cardamomum L.

A. Foliis lanceolatis breviter petiolatis; spicaradicali terrae semi immersa, e bracteisimbricatis lanceolatis villosis unifloris com-posita; tabello et crista antherarum tri

lobis.............

Amomum Cardamomum L. ...... .

Benennungen.

Griech.

K»(iocfiai)o> t Hippocr. et Diosc. ex Spreng.

hist. % rei herb, p, 37.

Deutsch.

Der Cardamom-Ingwer. Die Karda-

momen.

Franz.

L'amome cardamome. L'amome a grap-

pes.

Ital.

Cardamomo. Cardamome.

Span.

Cardamomo.

Port.

Cardamomo menor.

Engl.

The Cardamom.

Holl.

Kardamom.

Dan.

Kardamome.

Schwed,

Kardemumma,

Diese Pflanze kommt auf Summatra und in eini-gen andern Ostindischen Inseln vor.

Die perennirende Wurzel ist der des Ing-wers ähnlich, aber dünner, holziger und weifs; siekriecht unter der Oberfläche des Bodens und schicktviele fleischige Wurzelfaseru aus. Der zweijährigeStengel steigt in schiefer Richtung auf, erreicht eineHöhe von 2 4 F u fe un( i i st dicht mit den dun-kelgrünen Blattscheiden bedeckt. Die zweireihigen

Roxb. Flor. Ind. p. 37.

Willd. Spec. plant. Vol. I. p. 8.

Pers. Synop. plant, p. 2,

Rose, in Lin. Transact. VIII. p. 352.

Roem. et Schult. Syst. Veg. Vol. 1. p. 2S. Suppl

p. 35.Di erb. Handb. der pharm, med. Bot. p. 4.

Blätter stehen mit kurzen Stielchen auf den Blatt-scheiden, sind breit-lanzettförmig, in eine langeschmale Spitze auslaufend, auf beiden Seiten glatt und 6 12 Zoll lang. Die Blumen kommen in Aehren amGrund des Stengels hervor und stehen zwischen lanzett-förmigen spitzen behaarten trockenen grauen Deck-blättchen, Die Scheiden an der Basis des Fruchtknotens(der äufsere Kelch nach einigen Autoren) ist röh-rig, gestreift, trocken, weichhaarig und zweizähnig.Die Blüthenhülle selbst ist, wie bei allen Sci-tamineen, eine dreifache. Die äufsere (Kelch) isthier keulenförmig, röhrig, weichhaarig, und amRand dreizähnig, die innere, (die Krone) hat eindünnes, etwas gekrümmtes Rohr und einen ausdrei fast gleichen zarten durchsichtigen Abschnittengebildeten Saum; die innerste besteht hier aus derLippe, (Nectarium,) ist länger als die äufsere, drei-lappig, am Rande gekerbt und kraus, gegen dieMitte gelblich mit zwei rosenfarbigen Linien. DerTräger des Staubbeutels ist oberhalb der Röhre derBlumenkrone etwas gekrümmt; zu beiden Seiten istein pfriemenförmiger Fortsatz von der Länge desTrägers. Der breite fleischige Staubbeutel ist miteinem dreilappigen Kamm gekrönt und zwischen

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