Sie schnorrten viel, gewannen nir.
Denn Glück im Spiel die Lieb' nicht hat.Dem that die Liebe niemals nix,
Dem nie die Liebe Leiden that.
„Dort in der Rhingstrass' treffen wirUns morgen Abend wieder."
So sprach zu ihr, so minniglich,
Der Jüngling, fromm und bieder.
Und in der Ringstraß' wartet sieMit hold verschämter Wange.
Die lAacht bricht an, sie harrt und seufzt:„Dak soll mech ens verlange!"
Doch er halt lange schon besetztDie Strasse dort am Rhein;
Er gähne manchmal und spricht zuletzt:„Wo mag sie mich wohl sein?"
Dass hier 'ne Ring- und Rheinstrass' ist,Drauf geb' nur jeder Acht;
Ein Irrthum, wie ihr Alle wisst,
Hat oft viel Leid gebracht.