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Patriotische Vorschläge zur Verbesserung der Medicinal-Anstalten hauptsächlch der Wundarznei und Hebammenkunst auf dem platten Lande
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21teren Männern gehoben werden kann. Dastraurigste hiebei ist wol, daß in vielen Ländernaus Mangel an gutem Willen, oder wegen derMenge zu öffentlichen Lustbarkeiten anzuwenden-der Gelder, an die Hebung dieses Mangels nichteinmal gedacht wird.Weil aber ein grosser Theil von dergleichenWundärzten bei jeder Gelegenheit die Gränzen derihnen gegebenen Erlaubniß leichtlich übertritt unddadurch öfters unwiederbringlichen Schaden an-richtet, so muß man so viel möglich demselbenvorzubeugen suchen. Es kann derohalben die ge-gegebene Erlaubniß, in welcher die Krankheitenausgedrücket sind die er behandeln darf wie imMünsterschen geschiehet, den Gerichtsprotocolleneinverleibet und davon an jeden auf geschehenesBegehren, für die Gebühr ein Auszug geliefertwerden; auch kann jede specificirte Erlaubniß vonden Canzeln abgelesen und ganz allgemein bekanntgemachet werden. Auf diese Art kann also jederder Einwohner wissen, in welchem Fall er sicherauf seinen Wundarzt als inneren Arzt vertrauenkönne. Bei dieser genaueren Bestimmung aberderjenigen Krankheiten, die ein solcher Wundarztbehandeln darf, und derselben Bekanntmachungan die Einwohner der Gegend des Wohnortes desWundarztes, zeigen sich doch noch verschiedeneSchwierigkeiten. Denn, man kann würklich dasVerzeichniß aller dieser Krankheiten, damit der ge-meine Mann selbige deutlich gnug erkenne, nichthinreichend simplificieren, weil die Landleute sel-ten ihre Uebel recht unterscheiden können und fastmehrentheils unrichtig angeben. Jeder Arzt der indieſerB 3