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Patriotische Vorschläge zur Verbesserung der Medicinal-Anstalten hauptsächlch der Wundarznei und Hebammenkunst auf dem platten Lande
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de niemalen ein elender den Gang oder die Reisenach dem Ort vergeblich zu thun befürchten dür-fen, sondern jederzeit mit Zuversicht von einemgeſchickten Manne Huͤlfe erwarten koͤnnen; unddabei die Beförderer einer solchen heilsamen derMenschlichkeit Ehre machenden Anstalt seegnen.Um nun vollends hievon allen Nutzen in Erhal-tung der Elenden zu ziehen, würde es, da demAmtschirurgo unmöglich zugemuthet werdenkann, die von ihm vorgeschriebene Arzneien ausseiner Tasche zu bezahlen, höchst nöthig seyn, daßdiese Arzneien entweder aus irgend einemArmenfond der einschlagenden Pfarre, oder selbstin Ermanglung dessen, oder sonstigen schicklichenFonds bei den Steuren mit beigenommen wür-den. Diese Anstalt würde überaus nothwendigseyn, indem ein Kranker, der nicht einmal seintägliches Brod und kein Vermögen mehr hat et-was zu verdienen, unmöglich die Arzneien, soihm vorgeschrieben worden, bezahlen kann. DerPreis derselben würde auch nie sehr hoch steigen.Zudem könnten zur Verhütung allen Unterschleifedie Recepten von einem der Geistlichen des Orts,die am besten wissen, ob der Kranke würklicharm ist oder nicht, unterschrieben werden.Mehrere Schwürigkeit würde dabei die Verhü-tung des Unterschleifs von seiten schlechtdenkenderApotheker verursachen; so wohl in Ansehung der un-verfälscht zu gebenden verordneten Arzneien, als auchdes dafür überfoderten Preiſes. Es iſt faſt nichtmöglich, ich rede aus Erfahrung, sich in allenFällen dafür sicher zu stellen. Sollte nun derApotheker eine Arznei ausgegeben haben, von.welcher