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Patriotische Vorschläge zur Verbesserung der Medicinal-Anstalten hauptsächlch der Wundarznei und Hebammenkunst auf dem platten Lande
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Gedächtniß behalten muß. Nur von den Suhti-litäten möchte ich ihn dispensiren, damit er nichtdadurch von verschiedenen, ihme und nachher demPubliko selbst nützlichen Sachen, abgehalten würde.Daß nun obgedachte Kollegia alle in einemJahr durchgelesen werden, ist nothwendig; weilder größte Theil der Lehrlinge die Kosten eineslängeren Aufenthalts an dem Orte der chirurgi-schen Schule, nicht leicht wird bestreiten können,Und wenn nachher einer oder anderer ist, der Lustund Vermögen hat, seine Kunst gründlicher zuerlernen, der hat alsdenn den Vortheil, daß ernicht nöthig hat sich in Erlernung aller und je-den Theile auf einmal zu sehr zu überhäufen,sondern er kann nach der Ordnung in einem Jah-re die theoretischen und im folgenden die prakti-ſchen Theile der Chirurgie erlernen.Bei der Hebammenschule müßten nun eben-falls zwei Lehrer angeordnet werden, wovon ei-ner die Hebammenkunst ordentlich vorläse, derandere aber solche nachher mit den Lehrlingen be-sonders, und zwar mittels Frag= und Antwortendurchgienge. Diesen Unterricht der Hebammen könn-ten die für die Wundärzte angesetzten Lehrer ebenfallsbesorgen. Unterdeßen weiß ich doch aus einerhinlänglichen Erfahrung, daß dergleichen Anstal-ten noch lange nicht hinreichen, wenn schon diebeiden Lehrer es weder an Anwendung nochMühe mangeln lassen. Es ist immer wahr, wasich schon oben gesagt habe, daß eine Hebammenicht in einem Zeitlauf von zwei oder drei Mo-naten die Hebammenkunſt gründlich erlernen koͤn⸗