24Vorerinnerung.zufolge der Sterbelisten auf dem Lande alleJahr, im Durchschnitt gerechnet, einer stür-be von 40; und in den Städten, großeund kleine durcheinander genommen, alle Jahreiner von 30. Diese Ordnung bleibet frey-lich und ist unveränderlich, in so lange nem-lich, die jetzige Art zu leben und zusammenzu leben dergleichen Ursachen erzeugt, welchedie Sterblichkeit bis auf den Punkt treiben.Diese bestimmte Ordnung und Sterbezahlwird also von der Anzahl der Menschen imGanzen bestimmt und durch derselben Ver-halten auf diese Art modificieret. Folglichwird die Sterbezahl deswegen nicht höher,wenn schon die Gesellschaft auch noch ein-mahl so stark würde. Es wird immer nureiner von dreißig sterben, die Gesellschaftmag aus hundert oder aus hundert undzwanzig bestehen; so lange nemlich die Men-schen fortfahren so zu leben, wie sie vorhinbei der minderen Zahl thäten. Und daßman bis hiehin noch nicht so deutlich, diedurch die Inoculation geschehene verminderteSterbezahl hat merklich machen können, liegtunstreitig darin, daß die Anzahl der einge-impften noch so gering zum Ganzen sich be-trägt, daß die Zahl der dadurch gerettetennoch gar zu seh, in der Berechnung desGanzen, in die Brüche fället, folglich nochunmerklich bleibt. Das nemliche geschiehet
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Patriotische Vorschläge zur Verbesserung der Medicinal-Anstalten hauptsächlch der Wundarznei und Hebammenkunst auf dem platten Lande
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