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Historia Juris Civilis Juliacensium et Montensium : Opus omnibus, qui in Judiciis Ducatuum Juliae & Montium Causas agunt & Jus dicunt, apprime utile & necessarium
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58
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und Berg rc. allerhand zweytracht und uneinigkeit zwischen ermelten gebrüderen zuvermeiden / zu erörteren / und darüber zu erklären auffgenommen. So haben JhreFürstliche Gnaden dißmahl / als viel obgemelten bezirck und begriff belangt / mit gu-tem vorbedacht dahin geschlossen und sich erklärt / wie sie sich hiemit erklären / daßgedachtes Elterlich Vortheil nachfolgender massen zu verstehen und anzunehmen; alsnemblich / daß die behausung Schloßberg / wie dieselbe in ihren eussersten Graben /so an der vorderster oder erster Pfortzen angefangen / mit denen darbinnen gelegenenScheuren / Ställungen / Bongardten / Hallpoclen / Garten und gehörigen Däm-men / nichts davon außgeschlossen / und umbher biß an den auß dem Weyer / wieangegeben / gemachten Bongardten / welcher achtzehn Morgen ungefehr halten sol-le / bey ermeltem Johannen von Merode / als dem elusten Sohn / verbleiben undgelassen werden solle / also und dergestalt / daß solcher Bongardt / wie auch andereErbschafft / außerhalb jetz bestimptem bezirck gelegen / in die brüderliche scheidungund theilung mit zu ziehen und einzubringen / gleichwol aber solche stück bey dem Haußzu lassen / und ermelten Werneren und Degenhardten von Merøde derwegen an an-derer Erbschafft oder sonst gebührliche billigmässige erstattung darvon zu thuen. Wieauch hinwieder bemeltem Johannen von Merode das jenig / waß er beweißlich zu an-geregtem Bongard / da derselbig erstlich auß dem Weyer zu machen unterstanden /angelegt / und biß nochzu derwegen keine ergentzung empfangen / vorbehalten / undermelte gebrüder Werner und Degenhardt von Merode / ihren bruderen dasselbig zuerstatten schüldig / und sollen ermelte gebrüdern hiemit / so viel den bezirck umb er-meltes Hauß gelegen belangt / verglichen seyn und bleiben. Waß aber weiter zwi-schen den obbenenten gebrüderen die gifft des Altars / Fischerey / und dergleichen /ob es mit in das Elterlich fürtheil gehörig oder nit / und sonst ihre brüderliche thei-lung berührend / streitig / solches lassen Jhre Fürstliche Gnaden bey voriger derwe-gen gegebener Commission / durch dieselbe der gebühr außfündig zu machen / verbleiben. Geben zu Hambach unter hochernantes meines Gnädigen Fürsten und Her-ren rc. hierauff gedrückten Secret Siegels / am 10. Martii anno 1578.Facit etiam huc arbitralis decisio de mandato Ducis Juliae à Consiliariis &Equestri ordine Ducatus Juliae, nec non Scabinis Juliacensibus & Marcodura-nis inter Joannem, Richaldum, Arnoldum & Wilhelmum fratres de Merode, ac sororem Margaretham de Merode super divisione bonorum Paternorum & Maternorum data & promulgata anno 1457. mercurii post festum S.Severini Episcopi. hujus tenoris: Ind so idt dan altherkomen / oevynge / gebruy-chonge und Landtrecht des Landts van Gülich ist / dat der elste van den Broideren /en van Susteren / da gheen Broideren en wehren / van ihren Heußeren und Woe-nungen die kur zu vorens biß bynnen ihren Graven und Edert Zuynen mit den Ge-richten / ind Herlicheyden / Diensten / Geboiden ind Verboiden / ind Lehenen / diealso gelegen synt / haven und behalden sall / want besonder dat Lehn nit beswiertnoch gedeylt mach werden buyßen den Lehnherren. So sagen wir van alden herko-men / oevingen / gebruychongen ind van unsem Landtrecht / dat Johan van me Roide alß ein elste Sohn die kur zo dem Schloß ind Vorgeburge zu Merode bynnen ihren Graven ind Edert Zuynen zuvorens uyß haven mach mit der Herlicheyt / Dien-sten / Geboiden / ind Verboide / ind Lehnen darzu gehoerendte / want dat Lehn nichtbesweirt noch gedeilt en gehoirt zu syn buyßen den Lehnherren alß vorschreven is. Inddewyle dan dae is noch ein Schloß mit der Herlicheydt / ind Lehn darzu gehörende /nemelich Vräentz / So sagen wir nimaßen vorschreven / dat Herr Rickalt alß derelste van Johan vorschreven dat haven mach in gelycher mayßen alß für van Mero-de geschreven ist ꝛc.Definitum