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Historia Juris Civilis Juliacensium et Montensium : Opus omnibus, qui in Judiciis Ducatuum Juliae & Montium Causas agunt & Jus dicunt, apprime utile & necessarium
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Clerici quoque tenentur statutis laicorum, quando disponunt super mate. 142riâ communi clericis & laicis, sicut probavi in Historia num. 41. unde infer-tur quod Ordinatio cap. 69. prohibens testari de bonis immobilibus hæreditariis, locum etiam habeat in testamento Clerici, adeo ut nec ejus testamentumde his bonis ad pias causas factum valeat, prout anno 1675. 6. Novemb: incausa extrajudiciali Metz contra Iservey Satrapiae Nideggensis judicavimus. &facit huc praeallegata Transactio Provisionalis de anno 1621. art. 6. & 7. in ver-bis: Jedoch daß solche testamentarische und der geistlichen dispositiones allein ingereiden und von ihnen acquirirten Erbgüteren / darüber sie per ultimam voluntatem disponiren können / statt haben / aber ad patrimonialia contra statuta & pri-vilegia patriae nicht extendirt werden sollen.Porro quemadmodum ordinatio cap. 93. deferens fratri seniori inter nobi. 143les das Stamhauß und principal Sees in seinen graben / ederen und zeunen 2c. ligat clericum secundo genitum, per ea quae dixi in Historiâ num. 42. ita è diverso clericus natu major uti potest beneficio hujus statuti ad excludendumlaicum natu minorem, Tiraquell. quaest. 44. num. 6. & sequent. ubi tamen no-tandum quod nobilis in majoribus ordinibus constitutus domo gentilitiâ &principali habitatione sive mansione sibi delata uti frui solum possit ad dies vi-, alienare vero eandem nequeat in præjudicium cognatorum, prout dictatOrdinatio cap. 93. §. Waß auch den Geistlichen / & cap. 97. §. ultimo.Quid autem sub verbis, das Stamhauß und principal Seeß / wie es in seinen 144Graben / Ederen und Zeunen gelegen / comprehendatur, jam olim agitatum fuitin diaeta provinciali anno 1577. uti videre licet ex sequentibus.EXTRACTUS GRAVAMINUMDer gemeiner Ritterschafft deß Fürstenthumbs Gülich / auff demLandtag zu Grevenbroch 6. Novembris anno 1577.7. Item begehrt die sambtliche Ritterschafft gnädige erklärung des puncts / be-treffend das elterlich vortheil / in ihrer Fürstlicher Gnaden Reformation begriffenmit diesen außgedrückten worten: Soll der eltister vorauß haben das Hauß mit sei-nen Graben / Ederen und Zeunen / und waß darin begriffen; wie weit solche wortzu verstehen.8. Item zu erklären / ob der eltister auch erstattung zu thuen schüldig gegenSchweiden / Jagten / Weyeren und Bungardten / so nit umbs Hauß gelegen / undKirchengifften.Antwort oder Erklärung vom 7. Novemb: anno 1577ad. 7. Man liest es bey den buchstaben der wortter in der Reformation verblei-ben / und weiß demselben wieder ab= noch zu zuthuen / dan da sich derwegen einigermißverstandt thete eräugen / wolte vielmehr die augenscheinliche besichtigung / waßbinnen den Graben / Ederen und Zeunen begriffen / dan jetz einige erklärung darüberzu thuen / dasselbig außweisen.ad. 8. Man hält es darfür / daß der Weidgang und Jagten / so eigentlich zu demHauß gehörig / und niemand zu gebrauchen / dan der den Adelichen Sitz eines theilsals ein Nachbahr in dem Dorff oder Gemeinden inhat / oder zum anderen solcherJagten als ein Ädliche Persohn / von wegen desselben Sitz zu gebrauchen hatt / der-wegen