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Die Umwandlung des Benediktinerklosters Ellwangen in ein weltliches Chorherrenstift (1460) und die kirchliche Verfassung des Stifts : Texte und Darstellung
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II. Beschreibung des Gotteshauses [1459?]. 9

legkliclicn Romischen kaiser und kimig von eim bisz zum andernbestatt und eim jeden appt verliihen.

Item das gotzhuse Elwang ligt an einem unfridlieben endeund hatt ertlichen bIosz und sunderlieh hat es ein statt da es inn5 hgt, und es ligt ein slosz zunächst ob der stat und ist der apptun dem slosz und liaiszt ein fürst und ist auch ein fürst des rychsund hat syn besonder wesen uff dem slosz und hat hesunderegatter, die von des convents guttern geseperiert sint. So ist dereonvent im closter in der statt und haben aigne bewser da sie inn

sint und haben aigen wesen und ir pfrund und gelt, auch presentzglych als die corhern, sie essen auch flaisch und tragen lynwat anund nicht härme klaider als ander muneh und hond das ic undie getan und ist das also herkomen.

iiis ist on zwyfelich zuglaubcn, ce sich die hern solieher masz

lo in ein reformacion bringen Hessen, sie gingen ee darusz und woltenii - pfrund dannocht haben und mochte dann daz gotzhus durch sieund ir frind wol in unrat und verdcrpnusz komen. Es bat auchnianig edler geborn man sein sun in das gotzhusz getan und wanner gewuszt hett, daz man daz gotzhuse gereformieren solt, sie betten

20 es nit getan.«)

Es ist auch des gotzhusz zu Elwangen herkomen nit dasdie munch profesz tuen, sunder es sint ottlich muneh manig jareim closter gewesen und sint wider darusz komen und haben dannerst wybc genomen. l )

»Sollte nun das wirdig gotzhusz Elwang, das da hoch undwirdiglich und mehr dan andere closter von Romischen bapsten,Kaisern und kunigen gefreyet und ein furstentuml) ist, erst gere-formiert werden und in ein reformacion komen, so were wolzuglauben, das kain edelman mer hinyn käme, und dadurch so30 gieng dem gotzhuse die manschafft ab, das sich furter nit allweg

a) Dieser Abschnitt bloss in B.

') Leider lüsst sich über die sehr interessanten Angaben dieses Abschnittsaus anderweitigen Quellen nichts Näheres feststellen, nie Klosterchronikmeldet den Tod vonprofessi huius monasterii« noch zu den Jahren 1439(3 Mönche), 1441 und 1445; bei späteren Todesfällen fehlt das Wortpro-fessus" (vgl. zu den Jahren 1447, 1456 und 145!)). Albrecht Schenk von Schenken-stein, der bei seiner von Born verworfenen Wald zum Abt (1452) bereits36 Jahre im Kloster und Priester war, dürfte l'rofess gemacht haben; aus-drücklich bezeugt ist dies von Ulrich von Neuneck, der nach dem Dienstalterdem Albrecht Schenk unmittelbar voranging, also um 1420 ins Kloster einge-treten sein muss.