Triu mph le uchtender Rrregs-Helm . Vierdeer Theil. 1191
zu erhandeln / daher dann Frankreich suchte / über dle bereitsgeschlossene Alliantz mir der Ottomannischen Pforte/ den Algie-rern/Tartar-Cham und andern Barbaren / auch mit denen Tu- Gssenk-Manischen See - Räubern sich in Bündnüß einzulassen / welches AM vondann auch geschehen/ und daraufdiese Corsaren eine Gesandschafft vsn7. Personen an den König/als ibren Bunds-Genossen / abgeferti- Franks,get / die dann auch in harrst angelangt / und hofiichst bewillkommtworden;diesen See-Raubern von Tunis zu Felge kamen auch dievon Tripoli / um mit dem Aller-Christlichsten König in Alliantz zuttetten.
Sonst konnte der König noch nicht zur rechten beständigen Ge- Ludwigsundhett gelangen/ indem/ nach Verlüssung des Fiebers/ auch das ver- xiv. de-drüßliche Podsigra ihn zu plagen anfienq. Die Gemahlin Königs komt dasJacobi war gleichfalls noch nicht bey völliger Gesundheit/doch fien- Podagra,gen die Kräfften wieder an sich in etwas einzufinden/wiewol sie durcheine schlimme Zeitung fast abermal in den vorigen Stand der Kranck-heit gesetzt worden wäre; dann indem das Geschrey ausgestreut wur-de/als ob der neue Pabst schon wieder gestorben/und solches auch vor Klag derdieOhren dieser halb-k-ancken Princessin gelanget/führte sie darüber Königin vSso eine hefftigeKlage/daß auch das schon verbannte Fieber sich bey ihr England,wieder einfanb; indem sie nun häuffigs Zähren fallen ließ / sagte siezu ihrem lieben Printzen Wallis / daß dieser Todes-Fall ein un-wiederbringlicher Verlust vor ihn zu nennen / weil dieses die einigeQuelle gewesen/aus welcher ihrem Gemahl und ihmHülffe hatteMessen können / vermittelst derer ihnen der Aritt auf den vori-gen Thron / von welchem sie hatte steigen müssen / wäre erleich-tert worden. Dann fügte sie hinzu/ Se. Heiligkeit hatten uns schonauf ihren Beystand vertröstet/und sich dergestalt zu bemühen erklä-ret biß sie die Catholische Printzen/welche im Krieg gegen Franck-reich begriffen / zum Frieden mit,dieser Krön bewegt/damit selbigeunserem Gemahl desto leichter Hulffe zusenden mochten. Der kleinePrintz/welcher zwar nicht verstünde / was seine Frau Mutter zuihm sagte/unterließ gleichwol nicht seine Thranen mit denen ihri-gen zu vermischen/ und weinte/ weil die andern auch weinten. Alsman aber wenig Tag hernach die Falschheit dieser Zeitung erfuhr/trocknete die Königin ihre Thränen wieder ab/ und der Printz vonWal-lis fiengauchanru lachen.
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