, 1/4 Röm. Lä'ss. Mas. und der- hohen^lllnrten
Als nach ihrer Wiederkunfft diese LandsGewinnung von bey«den Königen gebillicht war/brachten sie Recrouten mit sich/und de«herrschten diese Insel/als Gouverneursund Stadlhalter/ihrer Kö-nige/und nachdem sie die I nse/krast ihres zu erst getroffenen Accordszgetheilet / auch die Engellander von London aus gröffern Vorschub/alsdieFrantzosen/ hatten : brachten dieselbe auch ihre Sache höherals jene/denen cs an nothwendigenSuccurs ermangelt. Die Frau»tzosen haben über die verschiedene ausgetheilte Wohnungen aus hohenund niedern Land ihres Gebürgs/an den platten Land/nichtohnweitvon demHafen/wo dieSchiffe landen undfürAncker liegen/eineziem«sich groffe Stadt/in welcher die Hauser von Bach-und gehauenenSteinen schön ausgeführt / allwo die Kauffleute ihre Magazins ha»den. DieStadr ist von Kauf- und Handwercks-Leuthen ziemlich be»wohnt/und mit allen Bequemlichkeiten versehen / so wohl vou auffen/als innen / mit allerhandWerckzeug zum bauen der Hauser sowohl»ns desFelds/und halt sie auch Gelegenheit alles wgs dieJnsel her«für bringt zu verhandeln.
Sie haben eine schön und grosse Kirche/wie auch ein GerichsthauSzur Ausübung der Gerechtigkeit; auch ist allda ein schöner Hospital/den der Ge mal erbauet/für alleundjede Personen/die-keineWoh-üungen h chen/ da man dann wohlgehalten / und von verschiedenenklscilci» die sich allda enthalten/zur verlohrnen Gesundheit wieder«gebracht wird. Auch ist ein prächtiges Schloß zur Residentz des Gou-verneurs aufgeführt/welches unvergleichlich lustig an dem Fuß einesBergs liegt/nicht ohnweit von dem Meer/und hat selbiges Schloß/weitlaustige Höfe/ und köstliche Garten und Spatzier Gänge / distrefflich wohl in die Augen kommen.
ImJahr i Srz bekam eine mächtige Spanische Flotte unterDon Friedlich von loieclo, von ihrem König Orclrc, daß ehestedie »3vare hielten / sie St. Christoffle anfailm sollten / welcheM et-liche Jahr zuvor allda gesetzt hatten. Die Flott bestund aus vierund zwantzig Last-Schiffen / und funffzehen Fregatten / welche erstlichetliche Englische Schiffe/so bey der Insel K1evi8 für Ancker lagen/weg nahmen/und nachmahls für St- Christoffle auf den FrantzößsTheil ankerten / und weiln die Scbantzen beyder Nationen nicht indem Stand eine Belagerung auszustehen/ indem es ihnen Iso wManLebens Mitteln so wohl als Munition ermangelte / auch unmöglicheiner so siarcken Armee widersetzen konnme/wann auch gleich beydsNationen zusammen stieffen / als lam grosser Armen und Furcht