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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
Seite
1173
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Lrinniph-Kuchtender Rrk^s /Helm. Vierdter Theik.

Städte; der Engelländer waren mehr anVolck / die Frantzssen W«gegen hatten v er Vestungen/ deren jedwede wie eine Citadelle an-gelegt ; und bestreicht die Ansehlichste darunter den Hafen / welchesdie niedere Erde genennet wird. Die Engellander aber hatten nurzwey Vestungen/ davon eine den grossen Hafen/ die andere den Wegnach der Sandspitze beschützte. Damit aber die Zwist zwischen bep-den Nationen bepgelegt werden möchte/ als hatte ein jedweder aufderGrentzscheidung eine Wacht / die täglich abgelöst ward.

. Engelländer hatten fünft Kirchen erbauet / so inwendigmit schönen Cantzeln /Pulten und Stühlen von schönster Schreiner-Arbeit/ aus dem köstlichen Holtz zugerichtet waren; und stunde ihredasig« Geistlichkeit unter dem Ertzb,schoss von Cantelberg. Eine Kir-che stund an der Sandspitze / die andere bey ?»im-lrce. noch einebey der grossen Schifflande/ die übrige zwep/ welche ungemein schönaufgesuhret/in der kleinenJnsel Csjounc.

Die Frantzosen und Engellander haben zu gleicher Zeit diese In-sel zu besitzen angefangen / dann im Jahr r 625. nahm Klons. Des-nambulc ein Frantzösischer Edelmann/ und der Ritter H10ML8 Ser-ver ein Engelländer/ auf einen Tag besitz auf dieser Insel / in Nah,men ihrer Principalen des Königs in Frankreich und des Königsvon Groß-Britannien/ da sie dann einen schönen Hafen und Aufent-halt für die Schiffe beyder Nation in America erkiesten; dann indemdiese Insel mit köstlicher l'rovilion versehen/als ward sie gar offt vonden Spaniern besucht/ die von Zeit zu Zeit ihreKrancke allda gelasisen/damit sie durch die Land-Volcker Lsriabe» genannt / mit denensie eben deshalben Frieden gemacht/getheilt werden möchten.

Nachdem nun gedachte zwey Edelleute Besitz von dieser Inseltzenommen / als kehrten sie zu besserer Aufrichtung dieser Loioniswieder in ihr Vattcrland/nachdem jeder eine Anzahl Leute zuruck ge«lassen. Indem sie aber einigen Argwohn wegen Correspondentz derIndianer mit denen Spaniern schöpften/welche zu ihrer Leute Unter-gang gereichen möchte/ als nahmen sie diesenUbe! dadurch fürzubeu-gen/die muntersten der Nation gefangen/und nachdem sie die Übri-gen so in verschiedene Haussen zerthe-let zum Gehorsam gezwungen/und wol auf sie acht z» haben befohlen/ überschiekten sie die Gefange-ne in andere Inseln/und ließen die Übrige unter guter Aufsicht ihrerWacht, j

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