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Vierdter Theil (1690) Darinnen nicht nur die Fortsetzung des Kriegs wider die Ottomannische Pforte, sondern auch die Ursachen des neu-angeflammten Kriegs mit Frankreich ... abgeschildert ...
Entstehung
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r,i2 Röm. RaisMas. und dir- hohen Murten

derPrmtzvonOranien hinunrecwartS im KlosterzuGrajen-Rhein.Vorst/ und der Graf 8 Affemarin einemAdelichenSitz oberhalb derStadt genommen / da dann alsobald gewaltig an vier BatterienDie Stadt zu beschaffen gearbeitet ward / welches man so eiferiq

fortsetzte / daß man zum östtern die Schüsse nicht alle zehles können-

es lagert aber in der Stadt rroy. Soldaten.unter dem BrigadierRevikon.

Dm z. November fieng man mit anbrechendem Tag gar frühan mit Stücken aufBonn abermahlzu canoniren / weiches auch diefolgende Tag unaufhörlich fortwährete/ und ermangelte man auchnicht mit häufigen Bomben/diesen hartnäckichten Ort zu beängsti.gen. Inzwischen suchten die Frantzosen allerhand Mittel und Geke-genheit/dem belägerteu Bonn lufft zu machen/und tveil sie es mit Ge-walt so geschwind nicht bewerkstelligen kuntsn/als wagten sie sich i vs.Pferd starck durchs Kayserliche Läger/ indem sie sich für Lottarmgerausgaben / kamen auch durch diese List biß an die Stadt / da sie erst er-kannt/ vier von ihnen erschoffen und etliche gefangen genommen wor-den/doch kamen die übrige in die Stadt. Noch eine andere Partheyvon lvo. Pferden wollte sich auch durch das Spanische Lager praeki-tiren / wurden aber beyZsit erkannt / und alle biß auf io. so gefangengenommen worden/ niedergemacht.

Den i c>. November thattn die Holländer des Nachts den erstenSturm/und eroberten einen halben Mond/worbey aber viel Volckaufdem Platz gebliebermmd unter andern hohen Officierern/der GrafvonKönigsmarck durch einenStein amHaupt verletzt/das Leben ein-gebüst. Man hat zwar auch etliche Bomben hmeingewvrffen / aberohne sonderliche Würckung / deren eine in St. Remigii Kirche ge-fallen/ so darinnen einen Altar/ alle Gläser und Bäncke zerschlagen.Den rr. November in der Nacht / Meder zweyte Sturm / worzudrey Minen fertig gestanden/erfolgt seyn; es haben sich aber die Be-lägerte / nachdem die Kayserliche neben denen Holländern die Stern-Pforte/und drey Bollwerck erobert /nach siebentäqiger Belägerungergeben / und gleich 200. Mann vom Kriegischen Regiment / zu Be-satzung eines Bollwercks eingelassen.

Die Belägerte hatten r. Nacht nacheinander / auf einen hohenThurn Liechter ausgehängt/ und entsetzt verhofft; es hat aber Hr. Ge-neral Sporck mit 6»c»y. in 7000. Pferden/die in der Nähe gestandeneFrantzös.Trouppen biß genNeuß und KayferSwerth zurück getrieben/MvMtS de« r z. zogen dieFrantzost» urwChur Löllnis. in i roc>, stark/

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